So.

Oktober 23, 2014

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by Horia Varlan

Und während ich jetzt den Erstling sehr neugierig beobachte, mach’ ich mal mit dem Folgeband weiter.

Mit diesem hier nämlich:

http://www.wattpad.com/story/24736842-keep-on-rocking

Und damit wäre für die nächsten Wochen, glaube ich, alles zum Thema “Bücher” gesagt. (o:

(Vielleicht muss ich ab und an Terry Pratchett erwähnen. Aber das zählt nicht mit.)


Vorhang:

Oktober 16, 2014

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by Horia Varlan

http://www.wattpad.com/story/18644911-keep-on-dreaming

Das ist es.
Das Buch.
Mein Buch.

Es ist vielleicht nicht unbedingt das Buch, von dem man hätte erwarten können, dass ich es schreibe.
Jugendliteratur, Musik, Rock, Bands. Romantik.
Na ja, vielleicht hätte man doch erwarten können, dass ich es schreibe.

Es beinhaltet etwa drei Monate Arbeit, und zum Schluß hab’ ich mich nebenbei eigentlich nur noch auf’s Atmen beschränkt.

Das war der ergreifende Teil dieses Textes.

Jetzt – Werbung:
Mit diesem Buch beteilige ich mich an einem Wettbewerb des Piper-Verlags. Dem Gewinner winkt – noch in sehr weiter Ferne – eine Veröffentlichung seines Textes als Buch. Im Piper-Verlag. Ist klar, ne.

Wer dieses Buch also gut findet, und es in naher Zukunft gerne gedruckt sehen würde (oder wer mich mag oder einfach nur ein netter Mensch ist), der hat die Möglichkeit, ab dem 15. Dezember bei Wattpad unter dem obigen Link für das erste Kapitel zu voten.
Kommentare kann man übrigens auch abgeben, und ich bin für jegliche Hinweise in Richtung “Da fehlt ein Komma” oder “Hatte er nicht eben noch blonde Haare?” wirklich dankbar. Alle, die das Bedürfnis haben, irgendeine Variante von “Oh Gott, wie schrecklich!” drunterzusetzen, bitte ich allerdings, dies mit einem Mindestmaß an Einfühlungsvermögen zu tun. Ich sitz’ hier ohnehin schon mit zitternden Händen.
Voraussetzung für’s Kommentieren und Voten ist eine Anmeldung bei Wattpad, nur mal so als Vorwarnung. Dazu reichen Mailadresse und Nickname allerdings aus.

Und jetzt – der komplizierte Teil:
Alle Stimmen, die vor dem 15. Dezember für das erste Kapitel abgegeben werden, sind leider ungültig. Die Kapitel 2-49 können aber natürlich jederzeit mit Sternen versehen werden.

Unnötig zu erwähnen, dass ich über jede Stimme ab jetzt für die Kapitel 2 – 49, und ab dem 15. Dezember für Kapitel 1 ziemlich beglänzt sein werde, oder?
Irgendein sehr ausgeprägter Teil in mir versucht nämlich bereits seit Tagen, mein dezentes Selbst niederzutrampeln mit Vorschlägen wie: Sprich doch einfach die Frau neben dir in der U-Bahn an.

Sollte ich in naher Zukunft mit ernstem Gesicht und einer ausgedruckten Ausgabe von “Keep on Dreaming” zwischen den Leuten mit den “Wachtürmen” neben einem U-Bahn-Eingang stehen, dann wäre es schön, wenn mich jemand sanft nach Hause führen würde.

(Und wenn ich jetzt gleich auf “Senden” klicke, dann werde ich mich übrigens fühlen, als stünde ich gerade auf dem Eiffelturm und würde die Blätter meines Manuskriptes in alle Winde werfen.)


Done.

Oktober 7, 2014

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by BHEROO GALLERY

Ich hatte doch neulich mal dieses neue Projekt erwähnt, in das ich mich ein bisschen verbissen habe?
Gerade eben ist es fertig geworden.
Und man sollte meinen, dass mir jetzt nach Tanzen und Singen wäre, aber nein: Ich glaub’, ich heul gleich.

Ich meine, seit WOCHEN beschäftigt mich quasi kaum etwas anderes mehr, den halben Urlaub über saß ich am Rechner, derweil die Familie den Strand rauf und runter spazierte, und wenn ich jetzt sage, dass ich mich in in dieser Zeit in einer Art Parallelwelt befand, dann übertreibe ich nur geringfügig.
Also, eigentlich gar nicht.

Und jetzt ist es fertig, und auch wenn ich natürlich noch ein bisschen daran herumbasteln werde, die eigentliche Schöpfungsphase ist abgeschlossen, die Entwicklung beendet, und ich habe gerade das Gefühl, als müsste ich mich von einer mir sehr nahestehenden Person verabschieden.
Eigentlich sogar gleich von mehreren.

Und was, bitte schön, soll denn jetzt diesen Platz einnehmen?!
(Ich glaub’, ich fang gleich etwas Neues an.)


Dezent geht anders.

Oktober 2, 2014

Seit Mitte September spielt die Tochter neben Klavier ja auch noch Horn.
Hatte ich das bereits erwähnt?

Heute hat sie zum ersten Mal zu Hause geübt.
Und ich sag ja nix, oder hab’ ich was gesagt?

*seufz*


Was sagt der Sohn, der mit dem Papa zur Herrentoilette geht und dort auf dieses Bild trifft?

September 29, 2014

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by goodytales

Schafe!


Fußball

September 27, 2014

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by Joe Shlabotnik

Jahrelang habe ich gehofft, der Kelch werde an mir vorübergehen, jedoch: Seit einem halben Jahr will der Sohn zum Fußballtraining.
Vor meinem geistigen Auge zogen da ja Bilder wie diese vorbei:
Kleine Jungs mit hoffnungslosem Blick auf der Ersatzbank, Eltern, die sich quer über das Spielfeld gegenseitig niederbrüllen, und Väter, die ihren Söhnen hinterherrufen: “Mach’ ihn platt!”
Und das hab’ ich mir nicht gerade eben pessimistischerweise ausgedacht, sondern Erzählungen diverser Freundinnen entnommen, deren Kinder in einen Fußballverein gehen.

Fechten? Kinderturnen? Ein gutes Buch?
Nein und nein und nochmals nein. Fußball.

Äußerst skeptisch bin ich daher am vergangenen Freitag mit Liam zu einer kleinen Fußballtruppe im Viertel seines Kindergartens gezogen. In allererster Linie dafür sprach eigentlich nur die Tatsache, dass bereits einer von Liams Freunden dort trainiert, und ich dessen Eltern mitsamt ihren Ansichten an sich sehr zu schätzen weiß.
Eine völlige Katastrophe wird’s dann wohl hoffentlich nicht werden, dachte ich so bei mir, und im Zweifelsfall zwinge ich ihn eben doch zu Taekwondo.

JETZT aber – spricht neben Liams Freund auch noch all dieses dafür:

Jungen spielen gemeinsam mit Mädchen. Bedeutet im konkreten Fall: Liams beste Freundin Annie war am Freitag ebenfalls dabei und spielt auch in Zukunft mit.

Alle Kinder trainieren und spielen gemeinsam. Niemand muss auf irgendwelchen Bänken sitzen, sofern er dies nicht selbst will.

Mitten im Spiel lagen auf einmal zwei kleine Jungs und ein Mädchen bäuchlings im Gras und zupften versonnen plaudern Grashalme ab. Als der Trainer auf sie zustürzte, tat er dies nur, um sich alle drei unter den Arm zu klemmen und neben dem Spielfeld abzulegen. (Dort zupften sie weiter.)

Alle Kinder sind derart begeistert bei der Sache, dass sie mitten im vollen Lauf immer mal wieder kleine “Ich bin so glücklich”-Hopser einlegen. (Und ich lag mehr als einmal am Boden vor Lachen, weil mir einfach nicht aus dem Kopf wollte, wie es wohl aussehen würde, wenn Bastian Schweinsteiger oder Philip Lahm beim Anflug auf das Tor ähnliche Freudensprünge aufführen würden.)

Im Gegensatz zur älteren Fußballgruppe auf dem Platz nebenan spielt die jüngere Gruppe – zu denen Liam gehört – so:
Ein Kind steht auf der einen Seite im Tor.
Ein Kind steht auf der anderen Seite im Tor.
Der ganze Rest befindet sich in einer riesigen Staubwolke im Umkreis von vier Metern um den Ball herum. Das allein wäre schon so herzergreifend in all seiner Leidenschaftlichkeit, dass ich es auch ohne den folgenden Vorfall erwähnt hätte:
Ein Junge im Pulk schießt ein Tor und rennt jubelnd in sein Feld zurück. Leider hat der Rest seiner Mannschaft im allgemeinen Balltrubel dies überhaupt nicht mitbekommen, weshalb die komplette Truppe suchend dem Ball hinterher- und an dem glücklichen Torjäger vorbeiläuft. Der schaut den abziehenden Kindern einige Sekunden verwirrt hinterher, hüpft dann zweimal in die Höhe und ruft “Tor! Tor!” (während die anderen Kinder verwirrt nach dem Ball Ausschau halten).

Nach zwei Stunden ist das Training zu Ende, aber die Hälfte der Kinder (inklusive Liam) organisieren spontan noch ein kleines Fußballspiel danach – weil’s gerade so Spaß macht.

Liam will also unbedingt wieder hin.
Ich auch. (o:


Augenblick.

September 25, 2014

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by Muffet

Sohn: Mama, ich hab’ Durst.
Ich: Dann trink was.
Sohn verschwindet, kommt wieder.

Sohn: Ich krieg die Flasche nicht auf. Wie rum muss ich da drehen?
Ich: Gegen den Uhrzeigersinn.
Sohn verschwindet, kommt wieder.

Sohn: Da ist gar keine Uhr auf dem Deckel drauf.


Und jetzt alle!

September 22, 2014

Aus aktuellen Grund wühle ich mich gerade durch all die alten Songs hindurch, die mich Jahre meines Lebens begleitet haben, und gerade erst heute morgen habe ich mir mit Liam auf dem Schoß einen kurzen Konzertausschnitt obiger Band angesehen.
Und ist es nicht ganz erstaunlich, über wie viele Schubladen so ein Hirn verfügt?
Sehr weit hinten öffnete sich nämlich eine davon, und ich stellte fest, dass ich so mehr oder minder alle Songs noch auswendig mitsingen kann (wenn man das nämlich nicht kann, ist das erstens ein Zeichen dafür, dass man den jeweiligen Song noch nicht oft genug gehört hat, und zweitens macht jedes Konzert nur halb so viel Spaß).

Danach gingen wir Zähneputzen, und es gehört zum festen Ritual, dass Liam seinen Mund aufsperrt, während ich singe.
Und weil der Sohn ähnlich begeistert vom musikalischen Repertoire der eben gesehenen Band war, wie seine Mutter (gutes Kind), entertainte ich spontan “Remember You” – großes Kino. Liam war begeistert, ich auch, und noch auf dem Weg nach draußen summte ich das Lied vor mich hin.
Während wir hinunter in die Garage trotteten, gab ich entsprechend nur zu gern Liams Wunsch nach, das Ganze noch einmal laut zu singen. Unsere Garage verfügt über eine großartige Akustik und hingebungsvoll bewundert vom Lieblingssohn legte ich eine ziemlich gute Performance hin.
Während ich unsere Räder aufschloss und jeder sich abfahrbereit machte, kam ich bis zum etwas leidenschaftlicher vorgetragenen Teil, der in dem Video etwa bei 4.09 beginnt, und ich war etwa bei 4.32, bevor mir endlich auffiel, dass die ganze verflixte Zeit lang ein dämlich grinsender Nachbar bei leicht geöffneter Autotür in seinem dämlichen Auto saß.
Ha ha.
(So etwas ähnliches ist mir schon einmal passiert – ich bin mir noch nicht so ganz schlüssig darüber, welche Situation ein kleines bisschen peinlicher war.)


Da war was.

September 20, 2014

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by Thomas Rodenbücher

Huch, wieso ist denn schon September?
Der 20. September, um genau zu sein, und damit liege ich schon volle fünf Tage über der Deadline meiner zurückhaltenden Ankündigung vom 27. Juni, in 80 Tagen ein eBook auf die Beine gestellt zu haben.
Wäre ich stattdessen wenigstens um die Welt gereist, aber nein: hier ein bisschen Urlaub, dort ein bisschen malade, und insgesamt hab’ ich mich enthusiastischerweise vor einigen Wochen einem anderen Projekt zugewandt, das derzeit einen Großteil meiner freien Zeit in Anspruch nimmt.

Nachdem allerdings eine ansonsten sehr liebenswerte Freundin von mir derzeit jedes Gespräch mit Sätzen wie “Tag 5 nach dem Erscheinen Deines eBooks” einleitet und überdies exakt am 15. September eine gerngehabte Leserin den Finger in offene Wunden legte, muss ich jetzt zumindest mal kurz einen Blick in die Runde werfen und peinlich berührt gucken.

Ich hab’ das Ganze also nicht vergessen, sondern nur ein klitzekleines bisschen auf der Prioritätenliste nach hinten gerückt.
Und wenn ich das nächste Mal hier das Wort “eBook” in die Tasten haue, dann bin ich auch schon fertig.
(Und ja, das ist vage formuliert. Natürlich ist das vage formuliert. Ich bin ja lernfähig.)


Countdown

Juni 27, 2014

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by Leo Reynolds

In 80 Tagen erscheint mein eBook.
Wollte ich nur mal so angemerkt haben.

Nachdem ich hier schon ein kleines Weilchen schreibe, schiebe, sortiere, überarbeite und zusammenwerfe, dachte ich mir, ich könnte das ja jetzt mal so kundtun.
Äußerer Druck und so, ihr wisst schon.

Ich denke, ich bin mittlerweile so weit, dass ich nicht nach besagten 80 Tagen mein bestes Wowereit-Lächeln herauskramen muss.
Zumindest wird nix monatlich 35-40 Millionen Euro teurer werden, sollte mir bis dahin immer noch kein prägnanter Titel eingefallen sein.

Eigentlich muss ich auch nur noch mit der verflixten Formatierung klarkommen, das Inhaltsverzeichnis mit dem Inhalt verknüpfen und einen Preis festlegen.
Und die Bilder-Frage klären.
Und den ein oder anderen Übergang glätten.
Vielleicht noch zwei, drei Texte mehr neu dazu nehmen.
UND einen Titel finden, wie gesagt.

Wenn das alles erledigt ist, werde ich mit dem Zeigefinger der rechten Hand irgendwann die Enter-Taste betätigen, mich langsam zurücklehnen und unmittelbar darauf einen hysterischen Anfall kriegen, weil mir auffallen wird, dass ich etwas Wichtiges vergessen habe.

So wie damals, als ich zusammen mit einem Freund die erste Ausgabe meines Musikmagazins von der Druckerei abholte. Ehrfürchtig zog ich vorsichtig ein niegelnagelneues, glänzendes Heft aus einer der Kisten und betrachtete voller Stolz und Wärme und Glück das Titelbild.
Dann fiel mir auf, dass ich vergessen hatte, den Preis abzudrucken.
Mein Schrei hallt den Druckerei-Mitarbeitern bestimmt noch heute in den Ohren.

Ich hoffe allerdings fest darauf, dass ich im digitalen Zeitalter eine Möglichkeit finden werde, Versäumtes und Fehlerhaftes dezent zu korrigieren.
(Mit dem Edding überall “3,- DM” draufschreiben, scheidet jedenfalls aus.)


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