Archiv für Oktober, 2007

Wie süß!

Oktober 30, 2007

1469829012_c7d1bb68fd_m.jpg
by Claude D.

Es gibt Zimtnudeln mit selbstgemachtem Apfelmus.
Die Tochter LIEBT Zimtnudeln mit selbstgemachten Apfelmus und tafelt selig vor sich hin.
Im Ofen sorgt ein Bananenkuchen für eine heimelige Duftuntermalung, draußen raschelt güldenes Herbstlaub vor sich hin.
Mein Mutterherz und ich blicken verliebt auf das blondgelockte Kind, das in diesem Moment zu mir aufsieht und strahlend verkündet:
“Mhm, Mama, das schmeckt arschgut.”

Oh Freude, oh Glück: die ersten Wortschöpfungen aus dem Kindergarten werden vor mir ausgebreitet.
Wenn ich nicht so blöde hätte lachen müssen, bestünde noch eine winzige Chance, dass der Begriff “arschgut” sich hier nicht etabliert; so werde ich mir das jetzt zukünftig zweimal am Tag anhören dürfen.

Erinnert hat mich die Situation an einen Tag vor etwa zwei Jahren. Da befand ich mich mit dem rosa gewandeten Töchterlein in der U-Bahn. Unter dem weißumhäkelten Spitzenmützchen blitzten die ersten Minilöckchen hervor, und mit großen blauen Augen und winzigem Kirschmund erwiderte Nathalie ernst jeden Begeisterungsschrei und jeden gerührten Seufzer, die den siebzehn älteren Damen um uns herum entfuhren, wann auch immer sie einen Blick auf dieses herzige Geschöpf warfen.
Dann ließ Nathalie ihr Schmusetuch fallen und sagte sehr laut: “Ach, scheiße.”

(Da hab’ ich dann nicht so gelacht)

Heute, im Elektronikfachhandel

Oktober 25, 2007

501579996_6ac1215d45_m.jpg
by mybloodyself

Verkäufer: Guten Tag. Worum geht’s?
Ich: Guten Tag. Ich möchte diesen Kassettenrecorder umtauschen.
Verkäufer: Ach ja? Darf ich fragen, warum?
Ich: Weil die Batterien nicht reingehen.
Verkäufer (mit scheelem Blick): Ach, ah ja. Die Batterien sollen da also nicht reingehen?
Ich: Genau.
Verkäufer: Darf ich das mal probieren? Aber Sie haben die Batterien wahrscheinlich nicht dabei.
Ich: Doch. Bitte schön. Dürfen sie gerne probieren.
Verkäufer: (schnappt sich nonchalant lächend die Batterien und öffnet das entsprechende Fach): Also, Moment… das haben wir gleich… (fuhrwerkt herum)… Na sowas. Die passen da nicht rein.
Ich: Sag ich doch.
Verkäufer (fuhrwerkt verbissen weiter): Aber das kann doch gar nicht… Ich probiere das mal an einem anderen Gerät.
Ich: Gut.
Verkäufer (kriegt die Batterien auch nicht in Gerät Nummer Zwei): Komisch… das sollte aber… schauen Sie mal!
Ich: Ja?
Verkäufer (zeigt auf eine kleine Plastikschiene, die dazu dient, die Batterie am Herausfallen zu hindern): Das hakt hier.
Ich: Ja, ich weiß. Ich hab’s ja selbst versucht.
Verkäufer: Ach ja. Nun, aber es macht ja nichts, wenn die eine Batterie nicht richtig sitzt. Das Gerät funktioniert ja trotzdem.
Ich: Ja, aber der Deckel geht dann nicht zu.
Verkäufer: Der Deckel geht nicht zu?
Ich: Nein.
Verkäufer: Darf ich noch einmal probieren?
Ich: Natürlich, bitte.
Verkäufer (presst den Deckel gegen die Batterien, das Ganze biegt sich bedenklich) Tatsächlich. Dann geht der Deckel nicht zu.
Ich: Sag ich doch.
Verkäufer: Dann lassen Sie den Deckel doch einfach weg.
Ich: Dann fällt ja die Batterie raus.
Verkäufer: Nein, wenn Sie das Gerät einfach so da stehen lassen, dann fällt die nicht raus.
Ich: Aber das ist ein Kinderkassettenrecorder, und meine Tochter läßt den nicht einfach so da stehen. Außerdem hätte ich schon gern ein Gerät, das so funktioniert, wie es funktionieren soll.
Verkäufer: Sie könnten die Schiene einfach rausbrechen.
Ich: Ach ja. Und wenn es dann nicht funktioniert, kann ich das Ding dann noch zurückgeben?
Verkäufer: Äh nein. Weil, dann haben Sie es ja beschädigt.
Ich: So. Schön. Ich möchte das Gerät also zurückgeben, bitte.
Verkäufer: Also doch kein Umtausch.
Ich: Nein.
Verkäufer: Schade. Aber gut, versteh ich auch irgendwie.
Ich: Ja. Auf Wiedersehen.
Verkäufer: Auf Wiedersehen. Schönen Tag noch.

Gibt’s nix im Fernsehen?!

Oktober 22, 2007

525386634_bb4320b2b9_m.jpg
by honma

Gibt es jemanden, der schon einmal im Leben zu Avril Lavigne lauthals singend in der Küche stand und dabei Pizza gebacken hat?
Das ist sehr entspannend, und ich kann das nur empfehlen.
Ich habe das gerade eben, in diesem Moment getan. Und sogar ein bißchen getanzt dabei.
Ich glaube nicht, dass man allzu klug aussieht, wenn man mit einem Pizzablech in der Hand durch die Küche tanzt und gelegentlich so tut, als würde man in eine Zucchini singen.
Ich könnte aber mal kurz in das Krankenhaus gegenüber gehen und die vier, fünf Damen fragen, die gänzlich ungeniert blöde grinsend aus dem Fenster hingen.

(Wenn man sich nicht einmal ganz allein in seinen eigenen vier Wänden ungesehen zum Affen machen kann - wo dann?)

Ih.

Oktober 17, 2007

219192089_73c4b97422_m.jpg
by Joachim S. Müller

Aus aktuellem Anlass überlege ich gerade, woher eigentlich meine Spinnen-Phobie herrührt. Ich unterscheide mich da nämlich so gar nicht von der breiten Masse und hab’ die Viecher lieber nicht in meiner unmittelbaren Nähe.

Vielleicht liegt es daran, dass meiner Mutter mal eine Spinne beim Gardinenabhängen auf’s Gesicht fiel und sie mit nicht unerheblichem Gepolter und lautem Geschrei vom Hocker stürzte?
Und ich erinnere mich, dass bei einer Familienfeier ein vager Bekannter mal eine Spinne mit einer Zeitung erschlug, die so groß war, dass man quasi die Knochen splittern hören konnte.
Haben Spinnen eigentlich Knochen?
Besser egal.

Wie auch immer: in meiner frühen Kindheit war ich bereits unwiderruflich geprägt. Vor Jahrzehnten beobachtete ich einmal mit einem Haufen Freundinnen und geheucheltem Interesse einen großen Weberknecht beim Herumknickern auf dem Waldboden. Es wäre wahrscheinlich nicht aufgeflogen, dass ich nicht mit vollem Herzen bei der Sache war, wenn sich das Tier nun nicht ausgerechnet mein Hosenbein ausgesucht hätte, um darin zu verschwinden. Ein Stepptänzer auf Ecstasy war nichts gegen mich.

Und wie es offenbar häufig der Fall zu sein scheint: wenn ein Tier weiß, dass du es nicht leiden kannst, dann will es unbedingt in deiner Nähe sein.
Als besonders hartnäckig erwies sich da vor Jahren ein fieser Vertreter der so genannten Kanalspinnen, diese großen, schwarzen, haarigen. Zunächst saß sie eines Abends neben der Kühlschranktür an der weißen Wand, vermutlich allein des Effektes wegen. Nachdem ich Tarantula Stunden später mit viel Überwindung und unter Zuhilfenahme einer Salatschüssel (NICHT durchsichtig) sowie einer Schallplattenhülle nach draußen befördert hatte, schlief ich tief und zum Glück traumlos. Morgens wankte ich ins Bad und hätte um ein Haar meinen nackten Fuß auf das haarige Monster in der Badewanne gestellt. Nachdem ich den Schock halbwegs überwunden hatte, eilte ich das schwere Telefonbuch zu holen, um es – Tierfreunde nun bitte wegsehen – ohne jede Vorwarnung auf den Achtbeiner niederfallen zu lassen. Das war grausam.
Richtig grausam wurde es allerdings erst, als ich feststellen musste, dass die Überreste zu groß waren, um sie durch den Abfluss spülen zu können.

Heute jedoch habe ich mich selbst übertroffen. Ich allein, ich GANZ allein, habe nämlich eine Spinne in Übergröße aus Nathalies Zimmer entsorgt. Nur mit einem Glas und einer Postkarte. Ich habe Nathalie sogar noch einmal ausgiebig gucken lassen, und als ich das Tier zum Fenster hinauswarf, ist mir beim Schütteln NICHT auch noch das Glas aus der schweißnassen Hand gerutscht.
Ich bin sehr stolz auf mich.
Und jetzt geh’ ich Fliegengitter für alle Fenster kaufen.
(schauder)

Spam

Oktober 11, 2007

134947659_46fa055c0a_m.jpg
by geirarne

Manchmal bekomme ich Mails vom Absender „Wichtig“ mit dem Betreff „Sehr wichtig“. Ich kann mich dann immer kaum halten vor Spannung und schicke das Ganze sofort ins virtuelle Nirwana. Ähnlich verfahre ich beim Blick auf den Betreff „Ihr Konto“, mit dem Absender „Ihre Bank“.
Ich frage mich, was jemanden tatsächlich dazu bewegen kann, eine Mail von „Mahnung“ mit dem Betreff „Letzte Mahnung“ zu öffnen und wer dem Absender “Ihr Gewinn” Glauben schenkt, der im Betreff mitteilt “Sie können ihr Geld abholen”?

Schön auch die Absender à la “Johuartaak” mit dem Betreff “Glindköög”, oder so.
Nachdem ich da noch nie reingeschaut habe, kann ich jetzt leider nicht verraten, worum es sich dabei handelt. Ich persönlich stelle mir dabei einen Text vor, der ungefähr so beginnt “Jikmaahat nukiloppgrrads…” und ähnlich kryptisch endet.

Online-Kasinos werben mit Startguthaben über 500,- Euro, obskure Anbieter verschenken Traumhäuser und hätte ich meinen Penis jedesmal enlarget, wenn ich dazu aufgefordert worden wäre, dann hätte ich jetzt vielleicht sogar einen.
(Dieser Satz wird mir über die Suchmaschine nun vermutlich jeden Tag zweihundert Views bringen und damit die bisherigen Top-Suchbegriffe “lackierte Zehennägel” und “Cowboy Jim” ablösen)
(Ich bin immer noch erstaunt, wie viele Menschen nach “Cowboy Jim” suchen. Vermutlich bin ich da völlig naiv, und es suchen gar nicht alle nach dem Kinderlied, sondern nach irgendeinem Pornogott)

Mein derzeitiges Highlight: Der Betreff “Letzte Warnung” von “Ein guter Freund”.
Genau, denn ein Freund, ein guter Freund, das ist das beste, was es gibt auf der Welt - und einige möchte man dann doch lieber gar nicht erst kennenlernen.

Nachtrag

Oktober 8, 2007

76832879_c84c84cc10_m.jpg
by holidaygirl

Nun ist es vorbei.
Oktoberfest Ende.
Keiner singt mehr.

Dafür reißen seit heute morgen etwa acht Männer mit Presslufthämmern die Straße auf.

(Sollte mich jemand suchen: ich stehe ab jetzt versteinert vor’m Fenster und weine lautlos vor mich hin)

Deutsches Liedgut

Oktober 7, 2007

261211458_8740967ef3_m.jpg
by mattsabo17

Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!

Macht das Sinn?
Versteht das jemand?

Nochmal?

Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!

Es gehört zum Standardrepertoire des spitzhütigen Wiesngängers, und es läßt sich noch im versoffensten Bier-Bass ganz wunderbar vor sich hin grölen. Man möchte beinahe sagen, diese Silben sind eigens dafür geschaffen worden, um im dumpf-trüben Bier-Bass vor sich hin gegrölt zu werden.
Was aber auch Frauen nicht davon abhält. Wird halt mit einer etwas kreischigeren Note vorgetragen.

Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!

Nervt es bereits jemanden hier?
Denkt irgend jemand gerade “Ja, nun gut, ich hab’s gelesen. Musste nicht dauernd wiederholen.”
Ich kann es nur leider gar nicht so oft niederschreiben wie ich es tun müsste, um auch nur annähernd einen Eindruck davon zu vermitteln, WIE ungemein nervtötend es ist, diese stupiden Silben immer und immer wieder direkt vor meinem Fenster zu hören.

Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!

Und immer so weiter und immer so fort. Nur diese acht Silben. Immer wieder. Und wieder.
Die Leute singen es alleine. In Gruppen. Immer laut.
Im Allgemeinen bin ich ja ein ruhiger und ausgeglichener Mensch. Ich unterhalte mich in einem angemessenen Tonfall, und in der U-Bahn würde es niemand bemerken, wenn ich niese. Und ja, gesungen wurde auch in all den Jahren davor. Schon da erforderte es all die Gutmütigkeit und Zurückhaltung, die ein kultivierter Mensch aufbringen kann, um nicht Geschirr, Bücher und die Stühle aus dem Fenster zu schleudern. Nicht gewürdigt habe ich in den vergangenen Jahren allerdings, dass zumindest doch eine gewisse Auswahl an fröhlichen Schunkel-Liedern vorhanden war. Dieses Jahr jedoch…

Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!

Das Leben während der Münchner Ausnahmezeit ist für Anwohner ohnehin nicht leicht. Man überhört und übersieht, was der Magen der Feiernden so zum Besten gibt, schließt die Haustür doppelt ab, um nicht bis in die Küche begleitet zu werden und ignoriert die hingebungsvoll durch die Gitter der Tore geplärrten Beischlafbekundungen. Man umgeht Scherben und steigt vorsichtig über die Beine Betrunkener; man sieht über Mütter hinweg, die ihre Kleinkinder zum Pinkeln an die Hecke vor dem Fenster halten und auch die dazugehörigen pinkelnden Väter.
Das jedoch - das ist zuviel.

Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!
Laaaa - lalalalalaLAAAA-la!

Frag mich mal jemand, wie froh ich sein werde, wenn das Ganze heute Nacht endlich, endlich ein Ende finden wird.
Vielleicht singe ich dann vor Glück ein wenig.

Au.

Oktober 5, 2007

277566975_183fc6e7aa_m.jpg
by Aaron Edwards

Die Dame neben mir spricht in ihr Mobiltelefon Dinge wie “Und jetzt hat sie es auch noch im Hintern, stell Dir das vor…”, eine junge, leicht angetrunkene Frau pöbelt auf’s unflätigste durch die Flure, und ihr offenbar ebenfalls leicht angetrunkener Mann brüllt gellend “WO IIIS MEI FRAAAUUUUUUhhhhrgnhargl….?!”, während ich meinem rechten Fuß dabei zusehe, wie er sekündlich an Umfang zunimmt: ein nicht ganz so besinnlicher Moment in der ambulanten Notaufnahme der chirurgischen Klinik.

Werbung

Oktober 2, 2007

1326490541_e2b04f7237_m.jpg
by sfllaw

Ein plattes Hinterrad bedeutet im Allgemeinen nicht das Ende der Welt. Es ist aber doch nervig, zumal wenn man nicht in der Lage ist, ein plattes Hinterrad zu flicken.
Entsprechend unlustig scharwenzelte ich um mein Telefon herum und versuchte mich mit dem Gedanken anzufreunden, mein essentiell benötigtes Rad “Deutschlands großem Fahrradfachmarkt” anzuvertrauen, damit dessen grantige Mitarbeiter - wie zuletzt leidvoll erfahren - das Gefährt für zwei Wochen in die Warteschleife stellen, um es mir dann gegen einen horrenden Preis mit muffigem Gesichtsausdruck wieder zu verkaufen.

Hoffnungsarm blätterte ich in den Gelben Seiten und beschloss, es zunächst einmal bei BALDI RADRENNSPORT zu versuchen.
Am Telefon schilderte ich mein Problem und statt zu fragen, ob es sich bei dem Rad um eines von seinen Rädern handele, erhielt ich das Angebot, mein Fahrrad doch einfach SOFORT vorbeizubringen, auf dass der Inhaber von BALDI RADRENNSPORT es sich vielleicht noch heute vornehmen könne. Er sagte “noch heute”, und diese Aussage änderte sich auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht.

Mit leise flackernder Hoffnung stand ich eine halbe Stunde später vor der Tür von BALDI RADRENNSPORT, bereit, mich unleidlich anranzen zu lassen und jeden herablassenden Blick zu ertragen, mit dem man durchblicken lassen würde, dass es ja doch irgendwie minder intelligent sei, ein simples Hinterrad nicht reparieren zu können.

Stattdessen wurde ich herzlich begrüßt, mein Rad mit Liebe in Empfang genommen, und mit dem Hinweis versehen, dass man mich eventuell noch heute anrufen würde, wurde ich nach Hause geschickt. Natürlich würde man mich nicht heute anrufen, überlegte ich. Aber ich hatte die feste Zusage erhalten, dass mein Rad bereits am nächsten Tag wieder funktionstüchtig sein würde, und das genügte mir.

ZWEI STUNDEN später erhielt ich einen Anruf von BALDI RADRENNSPORT, ich könne das Rad heute bis 18.00 Uhr abholen.
Leider war ich gerade außer Haus und erhielt daher diese Nachricht erst um zehn vor sechs. Auf Nachfrage (ja, man wird doch nachfragen dürfen, schließlich war ich an diesem Tag bereits Zeugin mehrerer Wunder geworden) teilte BALDI RADRENNSPORT mir mit, NATÜRLICH würde man auch auf mich warten.

Abermals in Grübeleien versunken, versuchte ich mir auf dem Weg zu BALDI RADRENNSPORT auszumalen, was dieser exorbitante Service mich wohl kosten würde.
Bis 40,- Euro, so schwor ich mir, würde ich mit keiner Wimper zucken.
Alles darüber - nun ja, Leistung hat vermutlich ihren Preis, und von Leistung läßt sich hier ohne weiteres sprechen.

Der Inhaber von BALDI RADRENNSPORT öffnete für mich um Viertel nach sechs seine Tore, schob mein Rad nach draußen und verlangte 16,- Euro von mir.
Dabei lächelte er sogar.

Nach all den Jahren ungnädigen Herumstoßens durch die Mitarbeiter von Deutschlands großem Fahrradfachmarkt bin ich mit meinem Rad nun zu Hause.
Danke.