Irgendwo da draußen vor dem Fenster sitzt eine Frau und weint.
Es ist bereits nach Mitternacht, und ansonsten ist es absolut still.
Keine Autos mehr, keine einsamen Hundeausführer, kein schneller Stöckelschuhschritt, und keine krakeelenden Spätheimkehrer – einfach nur das Schluchzen dieser Frau, ganz alleine, mitten in der Nacht.
Ich sitze hier im T-Shirt und will eigentlich ins Bett. In den letzten zwei Stunden bin ich etwa alle zwanzig Minuten zum fiebernden Kind gelaufen, das sich unruhig und jammernd zwischen den Decken hin und her wälzt.
Aber wenn dieses Weinen noch ein paar Minuten so weiter geht, dann geh’ ich raus und sehe nach, ob es was zum Trösten gibt.








Juli 27, 2008 um 9:47
Vielleicht aus der Klinik?
Juli 28, 2008 um 10:01
Ich weiß es nicht.
Da mein Kind ständig am Seufzen war, habe ich es nicht gewagt, die Wohnung zu verlassen. Irgendwann habe ich das Fenster aufgemacht, aber bis ich endlich die Fensterbank freigeräumt hatte, war die Frau verschwunden.
Juli 28, 2008 um 3:27
Same here last night. Interesting!