180°-Wende.

Juli 17, 2009

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by Sara >>New Killer Star<<

Heute morgen stieg ich aus der U-Bahn und fühlte mich schlecht.
Ich war unausgeschlafen, der Mini hatte tags zuvor neue Rekorde bezüglich der Lautstärke und Dauer seiner allabendlichen Schreistunden aufgestellt und netterweise damit heute früh auch noch weitergemacht.

Mit der Lieblingstochter habe ich mich passenderweise gleich mitgestritten, und für das Kindergarten-Sommerfest an der Isar heute Nachmittag sagt der Wetterbericht Hagel und Sturm an.

Das ist alles ziemlich doof, und meine Leidensmiene tat das jedem kund.

Dann kam mir eine Frau entgegen, und die lächelte.
Nicht zu mir im Besonderen, sondern einfach so. Eine von diesen Menschen, die aussehen, als seien sie lächelnd zur Welt gekommen, und diese seltenen Menschen lösen bei mir immer folgendes aus:

Hey, das ist ja MEIN Leben, das ich da gerade miesgelaunt verdaddele!
Und nochmal hey, es wird ja überhaupt nichts besser dadurch, dass ich mich dem Selbstmitleid und der Jammerei hingebe.
Ein drittes hey – dann kann ich ja genauso gut besser gelaunt sein.

Gedacht, getan.
(Manchmal ist es wirklich so einfach.)

5 Antworten to “180°-Wende.”

  1. Lisa Says:

    Bitte unbedingt für solche Tage wie heute besorgen.

    Ich bin gerade dabei mich um die Ecke zu biegen vor lachen.

    Liebe Grüsse

  2. amidelanuit Says:

    siehst du siehst du!!! das ist der karmapool der da wirkt! isch sachs dir!

    (ich habe noch nichts zum gutes tun gefunden *jammer* ich halte ständig ausschau, ich bin schon ganz wuschig:)) nicht, dass du denkst, ich denk nicht dran. mitnichten. ich denk die ganze zeit!!)

  3. goodytales Says:

    Liebste Ami,
    das hab’ ich ja ein bisschen befürchtet – da will man mal ganz effektiv wundervolle Taten begehen, und dann hilft sich jeder selbst über die Straße.
    Aber das Stöckchen ist ja nicht zeitgebunden.

    Ich hab’ mir jetzt übrigens schon zweimal anhören müssen, dass ich ja nun auch wirklich die Steilvorlage für mein kleines Glücklichmachen erhalten habe. Stimmt vermutlich.
    Ich glaube, ich werde mir den Stock selbst noch einmal über den Schädel hauen – wollen doch mal sehen!

  4. black4bull Says:

    hallo;
    das kenn ich zur genüge.

    mein sohn hat seit seiner geburt neurodermitis. 10 mal pro nacht aufstehen und verband wechseln waren normal. und das ganz 5 jahre lang :-(

    auf dem weg zur arbeit kam ich jeden tag zur selben zeit an der wohnung von mehreren chinesen vorbei, vor dem 2 männer rauchten.

    ach wie ist das erniedrigend, wenn du völlig ko bist, einfach, aufgrund deiner vollkommenen leere kein lächeln über die lippen bringst und diese menschen immer, immer, immer nur lächelnd durchs leben gehen.
    UND ich bin ein sehr positiv denkender mensch und kann mich über und mit allen freuen.

    heute habe ich es wieder zurückgewonnen, mein lächeln.
    lg
    BB

  5. Inken Says:

    Ja, ein Angelächeltwerden kann einen schon manchmal zum Nachdenken bringen.
    Diejenigen, die jedoch mit so einem eingefrorenen Dauergrinsen durch die Welt laufen, empfinde ich als künstlich und aufgesetzt. Kann man sich übrigens sehr prima selbst einstudieren (in Hollywood macht man das auch operativ)
    Ein tiefes aus dem Herzen kommendes Lächeln ist gegen diese Falschheit immun.
    Viele liebe Grüße und wenig schlaflose Nächte
    wünscht Inken


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