Ein Stöckchen von Madame

Juli 19, 2008


by HeckMeck

Und zwar von Madame Klutze, um genau zu sein.
Gewissenhaft erledige ich das sofort.

4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest:
1. Mein erster Job:
Ich habe für 5 MARK die Stunde die Regale eines Großmarktes aufgeräumt. Jawohl, AUFgeräumt, nicht EINgeräumt. Einräumen wäre dagegen der intellektuelle Overkill gewesen. Am grauenvollsten waren die Grabbelwühltische, die immer nach Grabbelwühltisch aussahen, egal, wie oft ich mir die Mühe machte, ein bisschen Ordnung da reinzubringen.
Frustrierend.

2. Mein spassigster Job:
Zwei Jahre Verkäuferin in einem Plattenladen im Darmstädter Hauptbahnhof. Mit Episoden aus dieser Zeit könnte ich locker noch zwei Neben-Blogs füttern.
Kurzer Ausschnitt: Ich stehe hinter dem Verkaufstresen und sortiere neue Platten. Herein kommt ein aus allen Poren Coolness versprühender Typ um die achtzehn, mit Kopfhörern im Ohr und betont abwesendem Blick. Minutenlang stand er vorher mit einem Freund vor dem Eingang am Posterständer, offenbar die Strategie für einen möglichst effektvollen Auftritt diskutierend. Extra für mich dreht er sich vor dem Tresen schwungvoll auf dem Absatz, kommt dabei ins Schleudern und kracht mit dem Kinn scheppernd und höchstwahrscheinlich schmerzhaft auf die Glasplatte des Verkaufstresens. Als ich mich über selbigen hinüberbeuge, starrt er mich vom Boden mit einer Mischung aus Überraschung, Schmerz und einem nicht unbeträchtlichem Anteil Verlegenheit an und eilt nach dem Aufrappeln geschwind wieder aus dem Laden heraus. Dort tritt er seinen sich in Lachkrämpfen windenden Freund vom Posterständer weg und ward nie wieder gesehen.

3. Ödester Job:
Die nach sieben Monate klugerweise abgebrochene Ausbildung zur Bürokauffrau bei einer Plattenfirma in Frankfurt unter einem cholerischen und völlig irrationalem Chef, dessen Wutausbrüche legendär waren und dazu führten, dass eine Mitarbeiterin, die sich selbst bei einem Fehler ertappte, mit einem Weinkrampf aus dem Raum geführt werden musste, da sie (zu Recht) befürchtete, für dieses Vergehen in Grund und Boden gebrüllt zu werden.

4. Letzter Job:
Eine Studie zur Partizipation in der Heimerziehung für das Münchner Stadtjugendamt.
Eindeutig einer der interessantesten und besten Jobs.

4 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst:
1. Die Herr der Ringe-Trilogie: da geht nichts drüber, nichts!
2. Tatsächlich… Liebe: So süß.
3. Die Kinder des Monsieur Mathieu: herzergreifend
4. FluchderKaribikShrekNightmarebeforeChristmasDieMuppets
WeihnachtsgeschichteHairBreakfastClubTimBurton’sCorpseBride
KillBillAllesübermeineMutter:ichkannmichnichtentscheiden.
Dafür fasse ich mich bei den Serien kürzer.

4 Orte, an denen Du gern gewohnt hast:
1. München
2. New York
3. Darmstadt
Es gäbe noch mehr, aber da hab’ ich nicht GERNE gewohnt.

4 TV-Serien, die Du gerne anschaust:
1. Roseanne
2. Star Trek: The next generation
Sonst nix.

4 Plätze, an denen Du im Urlaub warst:
Die besten:
1. Thailand
2. USA
3. Portugal
4. Schottland

4 Webseiten, die Du täglich besuchst:
1. Ein von mir sehr geliebtes Elternforum
2. Spiegel Online
3. WordPress
4. Meinen Mail Provider

4 Deiner Lieblingsessen:
1. Asiatisch
2. Pasta
3. Süßspeisen
4. Grillfisch

4 Plätze, an denen Du gerne im Augenblick sein möchtest:
1. Beim Gatten in New York
2. Auf Ko Lanta am Strand, im Begriff, schnorcheln zu gehen
3. In Schottland beim Wandern
4. Mit den wichtigsten Menschen am Staffelsee

4 Blogger, an die Du das Stöckchen weitergibst:
1. Luckyjack
2. Tyndra
3. Kaleema
4. Miss K.

Ich hoffe, ihr hattet das nicht alle schon?


Wieso immer ich?

Juli 17, 2008


by Kira

Gestern Abend hab’ ich bis spät in die Nacht in großer Runde über Spinnen, Motten und noch mehr Spinnen geplaudert, als sich plötzlich ein besonders widerwärtiges Prachtexemplar von Achtbeiner hinter dem Rechner die Wand hochschob.

Abgesehen davon, dass es mich mal wieder Wochen und Monate meines Lebens gekostet hat, um das irrwitzig schnelle Tier in ein Glas zu bekommen - ein solcher Zufall ist doch irgendwie beklemmend.

Überdies ist mir etwas ähnliches schon einmal passiert. Ich lag mit dem Telefon am Ohr im Bett, unterhielt mich bestens und dachte zwischendurch aus unerfindlichem Grunde darüber nach, wie unangenehm es wäre, wenn jetzt eine Spinne das Laken heraufgeeilt käme - und im nächsten Augenblick passierte genau das.
Ich habe weder davor noch danach jemals wieder eine Spinne im Bett gehabt (klopft wild auf der Holzschale herum), und das darf und soll auch so bleiben, aber was lässt sich aus derlei Zufällen schließen?

Bin ich vielleicht Spiderwoman und in der Lage, durch intensives daran-denken eine Invasion der Weberknechte zur Rettung der Welt anzuführen? (Falls dem so sein sollte, ist dann aber leider die Falsche erleuchtet worden, und der Weltfrieden muss noch etwas warten, tut mir leid.)

Erwähnenswert vielleicht noch, dass ich Nathalie heute morgen gestattet habe, die Spinne in den Garten zu bringen. Beim Herausschütteln landete das Teil allerdings leider auf Nathalies Regencape und machte sich hurtig auf den Weg nach oben.
Unser beider Hände erreichten Überschallgeschwindigkeiten, um das Tier davon abzuhalten, in den Kapuzenausschnitt zu krabbeln, und das schlimme daran ist: ich weiß NICHT, wo die Spinne letztlich landete.
Plötzlich war sie weg.

Auf dem Weg in den Kindergarten hab’ ich mich außerordentlich bemüht, NICHT daran zu denken, dass sie plötzlich über den Fahrradlenker läuft.


Das Publikum war heute wieder wundervoll…

Juli 15, 2008


by xjyxjy

Gestern nahm ich an einer Informationsveranstaltung zum Absatz 2 des neuen Paragraphen 8a im SGB und die damit verbundene verstärkte Einbindung der sozialen Träger zur Beurteilung gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung teil. Pünktlich um 9.00 Uhr saß ich auf einem Klappstuhl, lauschte dem Vortrag und begutachtete nebenbei die anderen Teilnehmer.

Direkt vor mir saßen zwei Herren mit großen, bequemen Schuhen, ungepflegtem Haar und besserwisserisch angehauchten “Ach, wenn wir da vorne sitzen würden, was würden wir für kluge Sachen sagen”-Gesichtern. Da sie aber eben nicht vorne saßen, quittierten sie jeden zweiten Satz mit hochgezogenen Augenbrauen, einem herablassenden Grinsen sowie hin und wieder einem gequält-theatralischen Aufseufzen und trieben mich damit in den Wahnsinn.
Bei einem besonders augenfälligen “nach-vorne-beugen plus Hand vor den Mund pressen plus unterdrücktem Gekicher”-Getue konnte ich mir ein “Meine Güte, was finden Sie denn JETZT schon wieder so lustig?!” nicht verkneifen, was den dämlichen und unangemessenen Heiterkeitsausbruch abrupt unterbrach.
Den Rest der Veranstaltung fanden wir uns gegenseitig doof.

Vermutlich haben die Breitschuh-Träger mich gedanklich hurtig zu den wichtig nickenden Damen eingeordnet, die den Vortrag dermaßen angespannt verfolgten, als würden sie mit jeder Kopfbewegung nicht nur Zustimmung signalisieren, sondern das Gesagte auch noch hochoffiziell absegnen. Aus dieser Riege kamen auch die meisten Anmerkungen, die in der Regel mit “Ich hätte da mal eine KONKRETE Frage…” (”… im Gegensatz zu den irrelevanten Fragen der unbedarften Anderen”) oder “Was ich jetzt aber WIRKLICH interessant finden würde….” (”… und preiset den Herrn, dass endlich eine hier die wesentliche Frage stellt”) eingeleitet wurden.

Ganz anders dagegen die “Da müsste man eigentlich schon vielleicht auch”-Säuslerinnen, die sich offenbar ganz unheimlich zusammenreißen mussten, um nicht jeden Satz mit “Du” zu beginnen. Diesen Drang leben sie dann mehr oder minder flüsternd aus. “Du, Gabi”, tönte es daher zehnminütlich halblaut hinter mir, “wie viel Uhr ist es?/ist jetzt eigentlich Pause?/fährst du danach gleich nach Hause?”, und wenn ich nicht das ständige gekünstelte Aufseufen des selbstherrlichen Männerduos vor mir so unerträglich gefunden hätte, dann wäre mir vielleicht auch der ein oder andere Seufzer herausgerutscht.

Gegen halb elf entschloss sich der halbe Saal plötzlich zu einer außerordentlichen Pause und ließ die Veranstalter einigermaßen hilflos und mit konsterniertem Gesichtsausdruck vor dem Beamer zurück. Beladen mit süßen Teilchen und Kaffee setzen sich alle nach etwa zehn Minuten wieder und hielten immerhin eine weitere Stunde durch, bevor eine der “Eventuell vielleicht”-Frauen den Finger hob und zwanzig Minuten vor dem Ende der Vorträge anfragte, ob vielleicht die Möglichkeit bestünde, eine weitere Pause einzulegen? Darüber musste dann fünf Minuten leidenschaftlich diskutiert werden, wobei sich schließlich die “Noch zwanzig Minuten”-Brüller durchsetzen konnten.

Der besonders renitente Teil der Anwesenden schritt natürlich trotzdem betont langsam zum Buffett - schließlich sind wir ja alles erwachsene Menschen nicht wahr? Und da lässt man sich natürlich nicht mehr von irgend einer Dame am Projektor durch bloßes Bitten dazu bewegen, noch eine Viertelstunde auf den Plätzen auszuharren.

Der Vortrag war übrigens auch sehr interessant, jawohl.


Smalltalk für Anfänger und Fortgeschrittene

Juli 13, 2008


by Zesmerelda

Stufe 1:
Sagt zu nichts und niemandem etwas und fühlt sich wohl dabei.

Stufe 2:
Sagt zu nichts und niemandem etwas und ist sich nicht sicher, ob das in Ordnung ist.

Stufe 3:
Sagt zu nichts und niemandem etwas und fühlt sich schlecht deswegen.

Stufe 4:
Plaudert mit dem Sitznachbarn über das Wetter und fühlt sich dabei doof. Ist aufgeschmissen und geht deshalb nach Hause, wenn der Sitznachbar sich etwas zu trinken holt.

Stufe 5:
Plaudert mit dem Sitznachbarn über das Wetter und fühlt sich dabei doof. Hofft, von der Person gegenüber angesprochen zu werden, sollte der Sitznachbar sich etwas zu trinken holen.

Stufe 6:
Plaudert mit den unmittelbaren Nachbarn über Gott und die Welt und findet das gähnend langweilig.

Stufe 7:
Plaudert mit den unmittelbaren Nachbarn über Gott und die Welt und amüsiert sich prächtig.

Stufe 8:
Hat am Ende der Party mit jedem über Gott und die Welt geplaudert und wird garantiert als Eisbrecher zur nächsten Party geladen.

Stufe 9:
Hat auf den Partys im letzten Jahr so oft den Eisbrecher gemacht, dass er sich freiwillig auf Stufe 1 begibt.


Für immer und ewig

Juli 11, 2008


by kappuru

Ich habe mich ja schon oft gefragt, warum es mir so schwer fällt, meinen Kleiderschrank auszumisten. Die Theorie klingt schließlich ganz einfach: alles, was über ein Jahr nicht getragen wurde, alles, was blass, fadenscheinig und abgetragen wirkt, alles, was nicht mehr passt und alles, was sich von der ersten Sekunde an als Fehlkauf herausstellte - weg.
Anschließend darf man dann einen zufriedenen Blick in den nunmehr luftigen Schrank werfen und, sofern man über den nötigen finanziellen Hintergrund verfügt, sich neu einkleiden gehen.

Warum gelingt mir das nicht?

Ich besitze gleich zwei Jeans, die es wirklich, wirklich hinter sich haben. Sie sind verwaschen, zerbeult und an einigen Stellen sogar etwas zerrissen - aber der Gedanke, sie der Tonne zu übergeben, führt bei mir zu Atemstörungen.

Ja, ja, ja, ich bin nicht mehr 17, ich weiß.
Und auch einer Siebzehnjährigen würde man derart abgetragene Hosen nur mit einem gewissen Niedlichkeitsbonus nachsehen.
Aber - ich kann sie ja immerhin noch zu Hause tragen. Und um mal eben Nathalie zum Kindergarten zu fahren taugen sie auch noch. Schließlich bin ich ja ziemlich schnell mit dem Rad, das sieht dann ja keiner so genau.

Dann hab’ ich hier noch einen schwarzen, wunderbar weichen Rollkragenpullover. Der ist immer noch atemberaubend schmiegsam, nur leider scheinen die Ärmel bei der letzten Wäsche etwas geschrumpft zu sein. Er ist aber nichtsdestotrotz quasi noch neu und teuer war er auch noch.
So etwas kann man doch nicht einfach aussortieren.

Die T-Shirts… nun gut. Die sind nicht mehr schön, da ausgeleiert und verwaschen.
Aber man kann sie prima im Winter noch zusätzlich unter die dicken Pullover ziehen.
Dabei fällt mir auf - mit einem Mantel über den schwarzen Rollkragenpulli wäre auch dieser wieder tragbar.

Und dann gibt’s da noch ein Kleid, welches eigentlich unter die “Ein-Jahres”-Regel fällt - aber ich trage es nur deshalb nie, weil ich es nicht verkraften würde, sollte es zu Schaden kommen. Und mit dieser Einstellung sind Grasflecken und Kinderhandabdrücke ohnehin schon beschlossene Sache.

Es kommt der Tag, an dem werde ich all diese Kleidungsstücke unbedingt brauchen, da bin ich sicher.
Es wird die perfekte Party für dieses perfekte Kleid geben, ein eiskalter Winter wird gleich drei zusätzliche ausgeleierte T-Shirts unter dem schwarzen Rollkragenpullover notwendig machen, und dieser Winter wird dann sogar so frostig werden, dass man den Mantel selbst im Haus nicht mehr ausziehen kann, so dass niemand die zu kurzen Ärmel bemerkt.

Und die Jeans… nun, die Jeans.
Sofern ich die nicht mal bei irgendeinem Rohrbruch oder einem Ausflug in die Sümpfe anziehen werde, kann ich die ja immer noch zu Hause tragen.


Irgendwie putzig.

Juli 9, 2008


by Felix42 contra la censura

Frisch aus dem Spam-Ordner will ich die Mail mit folgender Betreffzeile niemandem vorenthalten:

“… deine Erk harter ist und viel ausdauernder.”

Wer auch immer einen Erk besitzt, der getunt werden sollte - ich leite die Mail gerne weiter.

Mein Erk lässt sich gerade ein grünes Fell wachsen und ist ENDLICH in der Lage, einen annehmbaren Kaffee zu kochen, deswegen haben wir da gar keine Verwendung für.


Ich lächle, also bin ich

Juli 8, 2008


by gato-gato-gato

Es gibt so Menschen, die sind immer fröhlich und freundlich.
Die lächeln, grüßen, drücken und küssen und vermitteln ein völlig überraschendes “Wie schön, dass Du da bist”-Gefühl.
Überraschend deshalb, weil man sie eigentlich gar nicht richtig kennt, und der reservierte Teil meines Selbsts möchte sich neuen Leuten gegenüber in der Regel um einiges verhaltener zeigen.
Geht natürlich schlecht, da jedes auch noch so dezent zurückhaltende Gebaren vor dem Horizont geballter Überschwänglichkeit miesepeterig wirken würde.

So weit eigentlich trotzdem so gut.
Eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Menschen ist schlicht um einiges unkomplizierter als ich, und ich bin die erste, die zugeben würde, dass ich mir da doch einiges abgucken könnte.

Schwierig wird’s, wenn freundliche Menschen ein “Ich bin freundlich”-Programm abspulen.
Mitunter gelingt ihnen das nicht besonders gut. Das ist dann beinahe auch gar kein Problem, ich bin ebenfalls sehr gut im routinierten Mundwinkel-nach-oben-ziehen, wenn’s denn sein muss. Zugegebenermaßen ist es auf Dauer etwas anstrengend, aber man kann sich ja immer mal schnell was zu trinken holen gehen.

Problematisch wird es erst dann, wenn der freundliche Mensch so überzeugend freundlich ist, dass man seine Sätze für bare Münze nimmt, ohne zu bemerken, dass man es nur mit Floskeln zu tun hat.
Dass man eine spontan dahin gesagte “komm doch einfach mal vorbei”-Einladung besser nicht ebenso spontan in die Tat umsetzt, ist bekannt.
In der Falle saß ich jedoch neulich, als ich auf ein wiederholtes “Das kannst du dir gerne mal ausleihen” unbedacht mit “Ja, gerne. Ginge es morgen?” antwortete.

Für Bruchteile von Sekunden zeigte sich das wahre Gesicht des freundlichen Menschen, und das besagte sehr deutlich “Das gehört aber mir, und keiner darf es anfassen!”.
Leider ließ seine aufgesetzte Freundlichkeit kein elegantes Umschiffen der Situation zu, und jedes von mir angebotene Ausweichmanöver wurde mit neu hergestellter und verbesserter Freundlichkeit abgewehrt. Statt dessen konnte ich nur mit äußerster Anstrengung verhindern, dass mir das inzwischen gar nicht mehr gewünschte Objekt sofort persönlich vorbeigebracht wird.

Die menschliche Interaktion gestaltet sich wirklich nicht immer einfach.


Kindergartenalltag

Juli 7, 2008


by kpishdadi

Jana steht auf Zehenspitzen vor dem Spiegel:
„Ich bin schon ganz schön groß!“

Lukas: „Aber ich bin größer!“
Jana: „Aber der Markus ist noch größer als du!“
Lukas: „Aber meine Schwester Franziska ist größer als der Markus!“
Jana: „Aber meine Mama ist größer als Franziska!“
Lukas: „Aber mein Papa ist größer als deine Mama!“

Verkniffene Pause, dann schaltet sich Nathalie ein:
„Aber die Jana und ich haben schönere T-Shirts als du!“

Unter’m Strich:
Zwei Mädchen verziehen sich kichernd, ein Junge bleibt geschlagen zurück.


Wieso?

Juli 6, 2008


by xoclate

Gestern saßen wir in trauter Runde mit den Nachbarn im Garten und genossen die Sonne.
Die Kinder spielten Fußball, buddelten Wassergräben im Sandkasten und verteilen großzügig Kuchen auf der Wiese, und wir Erwachsenen saßen zusammen und plauderten mehr oder minder tiefsinnig vor uns hin.

Ähnliches schwebte mir für den heutigen Tag vor.
Ich hatte Freunde geladen und Bierbänke aufgestellt.
Kuchen gebacken und Unmengen Kaffee gekocht.
Lampions schaukelten an den Bäumen, Teller und Gläser stapelten sich auf dem Gartentisch, und das Bier im Kühlschrank wurde kalt und kälter.

Um halb vier sollte es losgehen, gegen Viertel nach drei verzog sich die Sonne.
Mit den ersten Gästen kamen die ersten Regentropfen, mit den letzten Gästen grollte der Donner heran.

Als die ersten Gäste gingen, hörte der Regen auf, die letzten Gäste konnten in der untergehenden Abendsonne nach Hause schlendern.

Und jetzt aber mal wirklich:
hab’ ich das schlechte Timing gepachtet, oder was?!


Eins von diesen Dingen ist nicht wie die andern…

Juli 5, 2008


by Wade Rockett

Wir haben seit heute eine neue Spülmaschine in der Küche stehen.

Und die sieht jetzt so strahlend, so weiß, so niegelnagelneu aus, dass sich der arme Kühlschrank gerade beschämt hinter die Tür verzogen hat.

Ach.

*geht das restliche Küchenequipment auf Spülmaschinenstand bringen*