Nur mal so zur Erinnerung …

Juli 26, 2016

Menschen tun auch solche Dinge:

Oder solche:

Manchmal tanzen sie auch einfach nur (aber, oh Gott, WIE sie tanzen!).

Oder sie wollen heiraten.

Und alle waren mal so klein. Und so fröhlich.

Später dann tun sie vielleicht nur das:

Oder das:

In den Medien konzentriert man sich derzeit nur auf eine einzige Seite – vergesst nicht, Menschen haben auch noch andere.


100 Dinge – Ding 9

Juli 26, 2016

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by Kira

‚Long-Lost Friend‘ von Sara Zarr ist ein Jugendbuch (schätzungsweise ab 12) und zwar ein etwas abgeliebtes, es stand nämlich mal in einer Bibliothek.
Und nein, dort habe ich es nicht geklaut, sondern auf dem hiesigen Bibliotheksflohmarkt ganz ordnungsgemäßig gekauft.

Klappentext:
An ihrem 17. Geburtstag geschieht etwas, das Jenna aus der Fassung bringt: Ihr tot geglaubter Freund aus Kindertagen taucht wieder auf – und mit ihm ungeheuer intensive Gefühle, aber auch die Schatten der Vergangenheit …

Wer Interesse an diesem Buch hat oder jemanden kennt, der sich darüber freuen würde, der sendet mir eine kurze Mail (goodytales@gmx.de) oder demjenigen einen Hinweis.
Genauere Informationen findet ihr hier.

100 Tage & 100 Dinge ist eine Spendenaktion zugunsten von
MSF – Ärzte ohne Grenzen.
Falls ihr spenden wollt, dann tut das doch bitte über meinen persönlichen Spendenlink.:)


100 Dinge – Ding 8

Juli 25, 2016

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by Kira

Bügelperlen.
Gibt es noch Familien, an denen diese Dinger vorbeigingen?
An uns jedenfalls nicht, und es ist auch nicht so, dass die Kinder kein Interesse mehr daran hätten.
Diese Bügelperlenform jedoch hat es vor einigen Jahren nicht mehr in den Adventskalender der Lieblingstochter geschafft, und seitdem liegt sie hier vernachlässigt in meiner ‚potenzielle-Geschenke‘-Kiste rum.

Jetzt nicht mehr.😉

Wer Interesse an dieser Bügelperlenplatte hat oder jemanden kennt, der sich darüber freuen würde, der sendet mir eine kurze Mail (goodytales@gmx.de) oder demjenigen einen Hinweis.
Genauere Informationen findet ihr hier.

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Gestern, in München.

Juli 23, 2016

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by mcfcrandall

Es ist ein ziemlich surreales Gefühl, wenn man eben noch entspannt auf einem Klassenfest in einem Hinterhof zwischen Holzkohlengrill und Ziegenkäsequiche sitzt, und plötzlich alle ihre Smartphones in den Händen halten, um sich zu vergewissern, dass die eigenen verstreuten Lieben in Sicherheit sind.

Die Kinder toben weiter, spielen ‚Jungen fangen Mädchen‘, und man selbst verfolgt im Liveticker das aktuelle Geschehen, liest von mehreren Tätern, und dass die Polizei nicht wisse, wo die sich derzeit befinden, und schließlich räumen die Erwachsenen geordnet und stur lächelnd alles zusammen, verabschieden sich voneinander und eilen nach Hause.

Man wirft skeptische Blicke in vorbeifahrende Autos und scannt bei entgegenkommenden Menschen, wo sich deren Hände befinden. In der Wohnung angekommen, lässt man ohne darüber zu reden das Licht aus, und als durchzudringen beginnt, dass der Sohn sich ein wenig beunruhigt, weil beide Eltern den Blick immer wieder zum Rechner wandern lassen, spielt der Papa erst einmal eine Runde Elfmeterschießen im Flur.

Im Laufe des Abends erfuhren wir, dass Liams bester Freund in einem Kaufhaus am Stachus festsitzt und die Lieblingsnachbarn nicht mehr aus dem Olympiapark wegkommen. Letzteres führte dazu, dass ich mitten in der Nacht mit dem Liebslingsnachbarnhund nach draußen ging, weil der Arme nämlich trotz des aktuellen Geschehens seine Bedürfnisse hatte.
Und wieder schaut man sich um, mit der Leine in der Hand, und fragt sich, wohin es die Täter bei ihrer Flucht wohl treiben wird.

Heute Morgen sieht alles ein wenig anders aus. Ein Täter statt drei, ein junger Mann, man muss an Würzburg denken und daran, dass völlig unabhängig davon, aus welchen Gründen dieser junge Mann gehandelt hat, bestimmte Gruppierungen diesen Amoklauf sofort für sich beanspruchen werden. Um Kraft zu demonstrieren und Stärke, auch wenn sie dafür auf verwirrte Menschen zurückgreifen müssen, die vielleicht in ihren Schulblock eine kleine Flagge gezeichnet haben.

Tumbe Präsidentschaftskandidaten in den USA blasen sich weiter auf, Frankreich wirft vorschnell das Wort Terrorakt in den Raum, und anderswo reibt man sich die Hände, weil man gar nicht so viel machen muss, um für maximalen Aufruhr zu sorgen. Die Ereignisse werden dazu führen, dass Leute, die über die Macht verfügen, Geschehnisse in Bahnen zu lenken, noch mehr Härte fordern werden, noch mehr Abgrenzung, noch mehr ‚Wir‘ gegen ‚Die‘, und die Spirale der Gewalt wird sich ein kleines bisschen schneller drehen.

Jakob Augstein, ein Kolumnist bei SPON, schreibt dazu:
„Während des sogenannten malaysischen Notfalls, das war ein Südost-Asien-Konflikt der Fünfzigerjahre, sagte ein britischer General, der Sieg werde nicht dadurch errungen, dass man mehr und mehr Soldaten in den Dschungel schicke, sondern indem man die Herzen und die Köpfe der Menschen erobere – hearts and minds, das wurde zum stehenden Begriff.

Der Westen hat diese Lehre im „Krieg gegen den Terror“ in den Wind geschlagen. Wir haben immer mehr Soldaten geschickt – zunächst in die Wüste, nicht in den Dschungel, dann in unsere Städte. Aber wir haben keinen Sieg im Kampf gegen den Terrorismus erlebt, sondern eine Ausweitung der Kampfzone. Es ist Zeit zu erkennen, dass wir den Kampf gegen den Terror verlieren. Es ist Zeit, stattdessen endlich mit dem Kampf um die hearts and minds der Muslime zu beginnen. Dieser Kampf wird nicht mit Waffen geführt.

Aber sind wir stark genug, die Waffen niederzulegen?“

Wir brauchen jetzt Jakob Augsteins.
Und jeder denkende Mensch muss alles dafür tun, dass es stattdessen nicht die Donald Trumps werden.
Abschottung funktioniert nicht. Jede Gewalt erzeugt Gegengewalt, und die Allermeisten, die nach mehr Härte schreien, nach mehr Abschiebungen, nach mehr Mauern, wären im Fall des Falles nicht halb so fatalistisch wie die, die ohnehin nichts mehr zu verlieren haben.
Es geht dabei nicht darum, die Täter zu beschützen, sie zu verhätscheln und zu umsorgen, es geht darum, Täter erst gar nicht zu Tätern werden zu lassen.

Die Tage hat mir irgendeine Frau im Netz in einer Diskussion zu diesem Thema entgegengeschleudert:
Bitte, bitte, wach endlich auf!!!

Ohne die hysterischen Ausrufezeichen möchte ich das zurückgeben: Wacht auf.
Ganze Gesellschaften werden manipuliert von Menschen, denen es nur darum geht, ihren persönlichen Machtbereich zu vergrößern, deren Ängste und Unsicherheiten bedauernswert wären, wenn ihre Handlungen nicht die ganze Welt immer näher zum Abgrund zerren würden.

Eine schützende Geste über alles, was vermeintlich nur uns gehört, und die Worte ‚Verpisst euch!‘ werden nicht dazu führen, dass Menschen, die das Gefühl haben, ihr Leben sei eine einzige Qual, mit hängendem Kopf in ihr Elend zurückschleichen werden.

Wir haben nur Glück.
Jede und jeder von uns könnte mit seinen Kindern ganz woanders sein und täglich Ängste ausstehen, von denen wir hier in München gestern Abend nur einen blassen Abglanz erlebt haben.

Lasst euch jetzt nicht hineinreißen in die Spekulationen und in den neu aufbrandenenden Hass.
Bleibt menschlich im edelsten Sinne.

Ich werde pathetisch. Ich hör‘ besser auf.

In Gedanken bei den Opfern, bei den Familien, den Müttern, Vätern, Geschwistern, Freunden, die heute Morgen einem Tag entgegentreten mussten in dem Wissen, dass einer der ihren nicht mehr am Leben ist.


100 Dinge – Ding 7

Juli 21, 2016

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by Kira

Heute mal – ein Kochbuch, ein quasi neuwertiges.
Davon besitze ich ziemlich viele, weil ich nämlich gerne esse. Und glücklicherweise auch gerne koche.
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen, musste aber nach dem ersten Enthusiasmus feststellen, dass die darin enthaltenen Rezepte überwiegend fleischlastig sind, was leider unschön mit meiner vegetarischen Gesinnung kollidiert.

Und bei der Vielfalt der Gerichte aus Ghana, Pakistan, Syrien, Mali oder der Elfenbeinküste (um mal eine Auswahl zu nenen), ist es leider auch nicht möglich, alles immer mit Räuchertofu zu ersetzen.
Daher wäre es doch schön, wenn sich jemand anderes an Dolma, Kupewa oder Biryani versuchen würde – kein Kochbuch sollte frei von Tomatenklecksen und Fettflecken bleiben.😉

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Genauere Informationen findet ihr hier.

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(Vergeben.❤ )


100 Dinge – Ding 6

Juli 20, 2016

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by Kira

Dieses Buch würde ich nicht rausrücken, wenn ich nicht noch ein zweites, sehr ähnliches Im Regal stehen hätte.
Ich greife äußerst selten zu Medikamenten, trotzdem möchte ich Krankheiten nicht einfach nur aussitzen, sondern konkret etwas dagegen tun, und hier finden sich Vorschläge genug, wie man mit diversen Beschwerden umgehen kann.
Das Buch ist älter, die Tipps darin jedoch zeitlos – und längst nicht nur für Kinder geeignet.

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Genauere Informationen findet ihr hier.

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100 Dinge – Ding 5

Juli 18, 2016

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by Kira

Heute werfen wir mal einen Blick in den Kleiderschrank – oder besser neben den Kleiderschrank, denn dort steht der Korb mit den Teilen, aus denen meine Kinder herausgewachsen sind.

Zum Beispiel aus dieser schmalen, weißen Jeans von Sisley, Größe 140, ideal für den Sommer (ha ha, SOMMER! Hab‘ ich doch wirklich ‚Sommer‘ gesagt!) (Na ja, anderswo hat’s vielleicht sowas wie einen Sommer).
Das gute Stück wurde selten getragen, daher ist es tatsächlich noch blütenweiß (und außerdem gehörte die Hose der Tochter und nicht dem fußballaffinen Sohn, was auch eine Rolle spielt).

Vorne zwei Eingrifftaschen, hinten zwei aufgesetzte Taschen, eher klassisch also, und mit 4%igem-Elasthananteil für den besseren Sitz – mehr gibt es über eine schlichte Jeans dann auch schon gar nicht mehr zu sagen.

Wer Interesse an dieser Jeans hat oder jemanden kennt, der sich darüber freuen würde, der sendet mir eine kurze Mail (goodytales@gmx.de) oder demjenigen einen Hinweis.
Genauere Informationen findet ihr hier.

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Also:

Juli 18, 2016

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by renatomitra

Sieben Tage sind rum, Zeit für ein Fazit:
Überraschung – ich bin Internet-süchtig.
Nicht, dass ich das nicht schon vorher geahnt hätte, aber sehr tief in mir drin hegte ich eben doch die nonchalante Überzeugung, vollkommen unabhängig von meinem Rechner zu sein.
Selbstbetrug deluxe, sag ich da nur.

Sobald das erste Kind in der vergangenen Woche mittags die Wohnung betrat, hab‘ ich das Ding pflichtbewusst zugeklappt und weggepackt, aber keiner will wissen, wie oft ich bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit gedacht habe, zumindest die Mails könne man ja mal eben überprüfen. Die kommen ja nicht, wenn man nicht alle halbe Stunde nachsieht. Und ich musste schwer an mich halten, mich nicht selbst zu beschummeln, indem ich zum Mobiltelefon griff.

Schlimmer noch: Ich wusste oft genug rein gar nichts mit den nun freigewordenen Zeitfenstern anzufangen. Früher hab‘ ich in solchen Momenten meistens ein paar Seiten eines Buchs gelesen, aber offenbar brauch‘ ich mittlerweile eine U-Bahn um mich rum, damit das funktioniert.
Stattdessen hab‘ ich für die Kinder völlig überraschend hin und wieder ein Spiel vorgeschlagen, was Sohn und Tochter anfangs annehmen ließ, Aliens hätten den Körper ihrer Mutter okkupiert. Netterweise erbarmten sie sich und spielten gelegentlich mit mir.
Außerdem haben wir es geschafft, den kompletten dritten Band von Harry Potter zusammen zu lesen, und nur ganz, ganz selten hab‘ ich mir heimlich doch das Smartphone gegriffen, mit einem Gefühl, das ich bisher nur vom Schokolade-essen-ohne-Kinder her kenne.

Immerhin hab‘ ich’s trotzdem einigermaßen durchgezogen, bis auf die Abende, an denen ich gehofft habe, der Gatte möge beim Gute-Nacht-Sagen einschlafen, damit ich endlich den Rechner an mich reißen kann.
Fieserweise hatte er den Blogeintrag gelesen und blieb meistens wach.
Aber gut, dann unterhält man sich eben mal wieder. Ist ja auch ganz interessant, über das übliche organisatorische Gedöns hinweg das ein oder andere vom Seelenleben des Menschen mitzukriegen, mit dem man immerhin verheiratet ist.

Das wird jetzt hart.
Das wird jetzt hart, denn ich muss jetzt natürlich dranbleiben.
Wo ich doch Zeit meines Lebens so stolz darauf war, mich nie in irgendwelche Abhängigkeiten begeben zu haben (abgesehen von den Wochen, in denen im im Simon-the-Sorcerer-Universum versank) (die Tetris-Sucht noch zu erwähnen) (oder wie ich einmal einen kompletten Urlaub hindurch das Nintendo der Tochter nicht mehr aus der Hand gelegt habe, um mal eben Harvest Moon durchzuspielen).

Ähm.

Ich erweitere das Experiment über die Sommerferien hinweg.
Ich kann das schaffen.
(Sicherheitshalber hab‘ ich mir geschworen, das Telefon sofort in der Toilette zu versenken, sollte ich versehentlich Pokemon Go installieren.)


100 Dinge – Ding 4

Juli 17, 2016

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by Kira

Weiter geht es mit Ding 4:
Ein Freundebuch von ‚Tilda Apfelkern‘, neu und natürlich ohne Einträge.
Unten hat es allerdings eine kleine Kerbe, wie auch immer die dort hingeraten ist (auf dem Bild kann man sie sehen).

Innen sieht es so aus:
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Es ist eines von insgesamt vier Freundebüchern, die meine Tochter im Laufe der Jahre so geschenkt bekam, und so viele Freunde hat nicht mal Nathalie.😀

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(Vergeben. ❤ )


Nizza.

Juli 15, 2016

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by Kira


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