Absurdes aus dem Freibad

Juni 21, 2008


by schoenswetter [im Exil]

– Ein Kind unter der sengenden Sonne im Ganzkörperneoprenanzug, dafür ohne Haar und Hut.

– Ein Vater, der breitbeinig im knöcheltiefen Wasser des Kleinkinderbeckens saß und ein vorbeilaufendes Kind anranzte, es solle gefälligst aufpassen, es hätte ihn mit Wasser bespritzt.

– Eine junge Frau in Turnschuhen und langen Hosen, die erstere nicht aus- und letztere nicht hochzog, um im besagten Becken zu flanieren.

– Ein etwa zwölfjähriger Junge, der es nicht lassen konnte, sich auf der Treppe zur Riesenrutsche immer zu mir auf dieselbe schmale Stufe zu quetschen und entsprechend an mir klebte, wie ein Bodyguard an Britney Spears.

– eine Tochter im Overload, die mit einer Tüte Pommes in der Hand einen Wutanfall bekam, weil sie nicht gleichzeitig noch ein Eis essen konnte.

– Eine Frau Mitte dreißig, die sich inmitten von Sonnencreme, Kindergeschrei und Chlorgeruch fühlte wie knapp fünfzehn.

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2 Antworten to “Absurdes aus dem Freibad”

  1. Sonitschka Says:

    *lach*
    Ich fand das Freibad schon als Kind immer gruselig! Jetzt weiß ich wieder warum.

    Heiße Grüße
    sonitschka

  2. goodytales Says:

    Hätte ich gestern beim Blogschreiben schon gewusst, was ich einen Tag später in meinem Blog schreiben werden würde, dann wäre das ein „Hip Hip Hurra Freibad“-Blogeintrag geworden.
    Noch heißere Grüße zurück. 😉


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