Boogie-Time!

Januar 14, 2009

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by rexauer

Wenn der vorgeburtliche Bewegungsfaktor ein Indiz für den späteren Grad an Tobebedürfnis ist, dann wird das noch sehr… interessant, möchte ich mal sagen. Wo’s bei der Tochter hin und wieder ein zartes Gimme Five durch die Bauchdecke gab, muss der Sohn rotieren und sich drehen und wenden und treten und zappeln und boxen und für die zukünftige Meisterschaft in der ein oder anderen Leichtathletikdisziplin trainieren.

(Wenn ich jetzt schon ab und an „Sitz halt mal ruhig!“ zetern will, wie soll das dann noch werden?)

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12 Antworten to “Boogie-Time!”

  1. ichbinimmerich Says:

    Ich würde da ja einen Vergleich anbringen wollen, aber ich muss den Mini mal eben aus dem Backofen holen, in den scheint er gerade hineingeklettert zu sein ;o)

  2. silberpfeil Says:

    Meine Gynäkologin hatte mir schon in der 20. SW ein sehr lebhaftes Kind prophezeit. Und so wie es aussieht, hat sie wohl recht behalten.
    Also mach Dich auf was gefasst 😉

  3. goodytales Says:

    Ihr seid sehr nett.
    Ich danke euch.
    (*geht die unteren Regale kindersicher machen*)

  4. kaleema Says:

    Nicht zwingend. Im Bauch war das Kindlein sehr freundlich. Regelmäßige Bewegungs- und Schlafzeiten, gelegentliches Trampolinspringen auf der mütterlichen Blase. Fabelhaft fand ich es, wenn er sich zwischen Schambein und Rippenbogen verkeilt und und dann schön lang gemacht hat – weil ich zu krumm saß. Aber: kein wackelnder Bauch, keine Terrorkrümel, keine schmerzende Kugel.

    Und jetzt? Flummi de Luxe 😉

  5. goodytales Says:

    Auf den Fotos fällt das gar nicht auf. 🙂

    (Hat eigentlich irgendeine einen eher ruhigen, gemäßigten und zurückhaltenden JUNGEN? Nee, ne? )

    (Notiere: Umgewöhnungsschock wird vermutlich größer als bisher angenommen)

  6. Geckita Says:

    Notiere bitte außerdem: Der nächste große Schock kommt ca. 10-12 Jahre nach der Geburt, wenn der coole, wilde, süße Draufgänger nebenbei plötzlich erwähnt, dass die Lisa (oder wie die gleichaltrigen Mädels dann so heißen) gar nicht so sch… ist wie die anderen Tussis und „Mama, ist das eigentlich normal, dass es in meinem Bauch so ein komisches Gefühl gibt, wenn ich an die xxx denke?“ fragt.

    Dann wünscht Du ihn Dir sicher wieder strampeld in Deinem Bauch zurück, denn da, nur da, wäre er vor den ganzen kleinen Gänsen sicher, DEIN SOHN 🙂

    Unsere Töchter lassen sich da ja eh nichts sagen.

  7. kaleema Says:

    Nein. Dekojungs haben Lieferschwierigkeiten. Freuen Sie sich also auf Arztbesuche, Kirchgänge, Fahrten in der Eisenbahn, Frau Goodytales, habe ich Flugzeuge erwähnt? Flugzeuge.

    Und gewöhne Dir sich am besten gleich das Zucken ab. Wenn der Nachwuchs einen Kopfsprung vom Dreimeterspielgerüst in den Sandkasten plant, und so. Das ist dann immer noch harmlos. Ach, Jungs sind großartig…

  8. Katja Says:

    Doch, also mein Sohn ist total lieb und leise -wenn er schläft.
    Meine Mutter murmelt immer noch leise Dinge wie „Also deine Mama war als Kind nicht so laut. Halt doch mal still!“ am Wickeltisch. Und zu mir sagt sie ständig Dinge wie „Uuuuh, paß auf gleich fällt er…“ oder „Halt ihn… Da! Die Kante!“ Sie macht mich noch ganz nervös. 😉

  9. goodytales Says:

    Geckita,
    meine Tochter gehört bisher zur „Lässt sich durchaus was sagen“-Fraktion.
    Also, meistens.
    Vielleicht nicht unbedingt heute Nachmittag, als sie mir erklärte, sie würde mich jetzt gleich in den Müll werfen, wenn ich nicht aufhören würde, sie anzumotzen.
    (Ich feile noch an der Antwort)

    Kaleema,
    Kirchgänge?
    Wieso denn bitte Kirchgänge?
    Hat das was mit den Kopfsprüngen vom Dreimeterspielgerüst zu tun?
    Ach, ich frag besser nicht.

    Katja,
    ich werde jetzt schon ein bisschen nervös, wenn ich das alles so lese.

    (Notiere: Noch heute im Kurs „Verstehen Sie Ihren Sohn!?“ anmelden. Und vielleicht gleich noch einen Erste-Hilfe-Kurs buchen.)

  10. kaleema Says:

    Erste Hilfe ist super. Vielleicht auch ‚Unfallchirurgie für Dummies‘, oder so. Kirchgänge, ja. Entweder aus purer Verzweiflung (Weihwasser soll ja gegen fast alles helfen) oder als Synonym für Orte, an denen man still sitzen muss, weil es sonst sehr peinlich für Muddi wird. Muhaha.


  11. Ich stimme wieder einmal Kaleema zu; ein Erste Hilfe Kurs ist wunderbar. Gerade heute hat das eine Kind… ach nee, lassen wir das. Hach ich freu mich so! Das wird ein Spass!

  12. Katja Says:

    Auf die Art und Weise gehen dir wenigstens für die nächsten Jahre nicht die Themen aus…

    Natürlich machen wir alle nur Spaß. Unsere Kinder (besonders die Söhne!) schlafen jeden Tag unheimlich lange. Nachdem wir dann relativ ereignislose Tage überstanden haben, zwingt uns Langeweile an den Rechner. Dort treiben wir dann andere Frauen mit unseren natürlich erdachten Geschichten den Schweiß auf die Stirn.


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