Guten Morgen.

Januar 17, 2009

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by hazy jenius

Wir wären dann also wieder da.

Gestern in aller Frühe kamen wir wohlbehalten am Münchner Flughafen an. Die Tochter hatte zu diesem Zeitpunkt etwa drei Stunden geschlafen, der Gatte ungefähr zwei, mit Unterbrechungen, und ich gar nicht.

Dann wurde ausgepackt und die Weihnachtsdeko entfernt und ein bisschen eingekauft und ausgepackt und die Betten bezogen und noch mehr Weihnachtsdeko entfernt und ausgepackt und gewaschen.

Beim Einkaufen wurde ich an der Kasse dreist nach hinten gedrängelt und später an der dafür bekannten Kreuzung um ein Haar überfahren und dafür noch niedergebrüllt.
Beim Waschen stellte sich heraus, dass die Waschmaschine sowohl das Schleudern eingestellt hatte als auch das Wasser nicht mehr ablaufen ließ, weshalb ich eine Dreiviertelstunde manuell vor mich hin mangelte und meine empfindliche Stadtfrauenhaut danach schon etwas fies aussah.

Der Handwerker stellte vage in Aussicht, noch am Samstag vorbeizukommen, und gerade eben hab‘ ich ihn auf Knien diesbezüglich verpflichtet, nachdem die Tochter sich seit heute morgen bereits das vierte Mal übergeben musste und sich daher nicht nur die drei Maschinen Wäsche von gestern türmen, sondern auch ein Korb vollgespuckter Bettwäsche im Bad steht.

Wir wären also wieder da, und es kann jetzt eigentlich nur besser werden.

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2 Antworten to “Guten Morgen.”

  1. Lisa Says:

    Hach, Du Arme ! Und Du hattest Dich doch sooo auf Deine Waschmaschine gefreut ! (Wenn ich jetzt schreibe, dass sich immerhin stattdessen der Magen Deiner Tochter dreht und der Abfluss bei Ihr momentan ausgezeichnet funktioniert
    ist das nicht lustig, oder ?)
    Jedenfalls freue ich mich sehr, dass ihr wieder soweit gut zurück seid und nicht auf dem Hudson eine Zwischenlandung eingelegt habt und wie Du schon sagst: es wird wieder besser !
    Liebe Grüsse !

  2. goodytales Says:

    Doch, mittlerweile wieder ein bisschen lustig.
    Der Anfall war heftig aber kurz – sechsmal erbrechen in knapp drei Stunden, und sie war damit durch.
    (*klopft gegen die hölzerne Obstschale, mal wieder*)

    Abgesehen davon:
    Ich wurde soeben über den Unterschied zwischen „mangeln“ und „wringen“ aufgeklärt und stelle daher hiermit fest:
    Ich mangelte nicht, ich wrang.


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