Rotating Illusion

Februar 17, 2009

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„Wenn Sie mit Ihren Augen dem rotierenden pinkfarbenen Punkt folgen, behalten die Punkte eine Farbe – pink.
Wenn Sie jedoch auf das schwarze „+“ in der Mitte schauen, werden die sich bewegenden Punkte grün.
Nach einer Weile verschwinden die pinkfarbenen Punkte völlig und Sie werden nur noch einen einzelnen grünen rotierenden Punkt sehen.

Dieser grüne Punkt existiert nicht. Die pinkfarbenen Punkte sind nie verschwunden.
Der Beweis dafür, dass wir nicht immer sehen, was wir zu sehen glauben…“

Diese ganz wunderbare optische Täuschung habe ich nach stundenlanger Suche hier wiedergefunden.

Ich wüsste ja zu gerne, wie sie funktioniert.

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5 Antworten to “Rotating Illusion”

  1. Irina Says:

    Jops, aber wenn man blinzelt sind die pinken Punkte wieder da 🙂

  2. goodytales Says:

    Es funktioniert auf der Original-Seite übrigens besser, jedenfalls bei mir.
    Vermutlich, weil da das „+“ nicht so doof flackert.

  3. Jens Says:

    Ich denke mal das es daran liegt, das sich das Bild auf der Netzhaut „einbrennt“, wenn man das Kreuz fixiert. Wenn dann ein Kreis weiß angezeigt wird, erscheint dort die Komplementärfarbe im Nachbild. Wenn man dem weißen Punkt folgt fixiert man nicht, folglich erscheinen auch keine Nachbilder auf der Netzhaut. Ich sollte vielleicht dazu sagen, das ich 60 Jahre als Lehrer gearbeitet und mich davor etwa 225 Jahre intensiv mit optischen Täuschungen befasst habe.

  4. goodytales Says:

    Ich habe bereits die hochwissenschaftliche Erklärung dafür erhalten.
    Die lautet so:

    „Das mit den Punkten liegt and centre-surround-cells in der Retina. Es R+G-, G+R- und ebenso B+Y- und Y+B- (g=green, also grün, r für red, rot, y für yellow, also gelb und b für blue, also blau). Plus heißt, die entsprechende Farbe aktiviert, minus heißt die entsprechende Farbe hemmt die Farbwahrnehmung. Wird rot angeschaut, sind die rot plus grün minus Zellen aktiv, ebenso die grün plus rot minus Zellen (das letztere merkt man nicht, weil man ja etwas rotes und nichts grünes anschaut). Wenn man dann auf etwas Weißes schaut (Weiß enthält alle Wellenlängen und entsprechend auch rot und grün), dann sind die grün plus rot minus Zellen noch vom vielen rot gehemmt, sprich, der rot minus-Effekt tritt nicht ein, d. h. die grün plus rot minus Zellen sehen grün (weil sie nicht durch das rot im weiß gehemmt werden, weil sie durch das viele Rot vorher nicht mehr antworten, und daher das Grün im Weiß sehen).“

    Aber das haben Sie ja gerade gesagt, oder, Herr Lehrer? 🙂

  5. Jens Says:

    Mhm. Genau das hab ich gesagt. Eben nur so, das es alle verstehen…


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