Gnägnägnä

Februar 25, 2009

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by gen4152.com

Mitunter bin ich gereizt und weiß nicht, warum.
Oder ich weiß warum, kann aber nichts dagegen tun. Was mich dann wiederum sogar noch mehr reizt.
An solchen Tagen ist die Tochter gegen alles, die Menschen um mich herum sind wahlweise miesepeterig, unfreundlich oder undurchschaubar, und ich bin erkältet. Außerdem bin ich ungerecht, ungeduldig und eben gereizt.
Meistens ist auch noch das Wetter hundsmiserabel, und wenn es das nicht ist, dann nur um meine üble Stimmung besonders anschaulich zu kontrastieren – da der helle Sonnenschein, dort die vergrätzte Mitdreissigerin.

Was kann man tun, an solchen Tagen?
Zu viel Schokolade essen hilft jedenfalls nicht.

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4 Antworten to “Gnägnägnä”

  1. Doktor Vogl Says:

    Lesen Sie etwas Lustiges. Z. B. Gedichte von Robert Gernhard. Das erfrischt. Oder eins von Ror Wolf. Vielleicht dieses:

    Es schneit, dann fällt der Regen nieder.
    Dann schneit es, regnet es und schneit.
    Dann regnet es die ganze Zeit.
    Es regnet. Und dann schneit es wieder.

    Was bedeuten diese Drachen, resp. Eier da unten links auf Ihrer Seite? Die sind neu, oder? An das grinsende Mikrogesichtchen ganz ganz unten habe ich mich inzwischen gewöhnt. Obwohl, solange ich nicht weiss, warum das da ist, bin ich schon noch argwöhnisch. Aber jetzt die Drachen. Eine echte Herausforderung. Wieso Drachen? Verehrteste!

  2. kaleema Says:

    Therapeutisches Backen. Ich bekomme den Kopf frei, meine Lieben sind der grantelnden Mutter nicht länger böse und ich habe unfassbar viele neue Freunde.

    Ansonsten? Sauna? Noch mehr Schokolade? Schokolade in der Sauna? Backen mit Schokolade?

  3. Lisa Says:

    Lieber Herr Dr. Vogel,

    ich habe gerade Tränen gelacht über das ungemein stimulierende therapeutische Gedicht ! Das wird Kira sicher gut tun ! ;-).

    Ich bin ja dafür, dass man seine schlechte Laune rigoros rauslassen sollte. Natürlich immer mit Erklärungen für das Kind oder den Ehemann, dass es halt anders gerade nicht geht. Das Kind bekommt dann Trostgeschenke.

    Ansonsten hat bei mir folgendes geholfen:

    An erster Stelle:
    Geld in rauhen Mengen zu verpulvern, das wirkt immer !
    dann:
    2. eine Kurzreise planen (ich war im neunten Monat mit Tochter und ohne Mann noch in Salzburg und hab es mir gut gehn lassen)
    3. eine heiße Badewanne einlassen,
    sich auf die hormonreduzierte Zeit nach der Schwangerschaft zu freuen.
    4. Das Kind mit Geschenken vollstopfen um selbst mal Ruhe zu haben.
    Ja, das waren so meine Sachen, um der schlechten Laune Paroli zu bieten.
    Nach der Schwangerschaft ist man dann vielleicht pleite, aber man hat sie fröhlich hinter sich gebracht.

    Alles Liebe !
    Lisa

  4. goodytales Says:

    Hab‘ ich mich eigentlich an dieser Stelle schon bedankt bei euch?
    Nee, hab‘ ich nicht.
    Das wird hiermit nachgeholt – sehr gute Tipps, diese.
    Ich werde darauf zurückgreifen.
    (Hoffentlich muss ich das nicht so schnell tun)

    Doktor Vogl,
    die Drachen gab’s hier vor einer Weile schon einmal.
    Irgendwann liess die Lust nach, derzeit flackert sie gerade wieder ein bisschen hoch (was daran liegen mag, dass es neue Drachen gibt) – es ist eine reine Spielerei und hat ü-ber-haupt keine Bedeutung.


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