Zehn von Tausend

Januar 21, 2010


by Niffty..

Momente, in denen ich meinen Sohn so sehr liebe, dass ich zu platzen drohe:

Wenn er morgens aufwacht, den Kopf zu mir dreht und sein Lächeln jeden Sonnenaufgang in seine Schranken weist.

Wenn er eine einzelne Augenbraue hochzieht, die Stirn in Falten legt und mich mit einem „Die hab‘ ich schon einmal gesehen“-Blick anschielt.

Wenn er mich beisst, ich empört „Au!“ rufe, und er mich dann begeistert anstrahlt, weil er offenbar „Au!“ immer noch mit „Bravo!“ verwechselt.

Wenn er mit Eulenaugen etwas bestaunt und leise und beeindruckt „Buf“ sagt.

Wenn er völlig verliebt die große Schwester anschmachtet.

Wenn er sich den großen Zeh in den Mund steckt.

Wenn er völlig unerwartet laut zu lachen beginnt. Beispielsweise weil mir in der Küche eine Packung Nudeln zu Boden fällt.

Wenn er sagt „Bababababa!“, und ich antworte „Bababababa!“ und er einen beglückten „Du sprichst meine Sprache!“-Gesichtsausdruck aufsetzt.

Wenn er aus seinem Tuch heraus jeden links und rechts von uns so lange niedergrinst, bis ich von fröhlichen Menschen umgeben bin.

Wenn er vor dem Einschlafen nach meiner Hand fasst und sein Griff so nach und nach immer lockerer wird, bis die Mini-Hand ganz sacht auf dem Kissen landet.

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2 Antworten to “Zehn von Tausend”

  1. Eva Says:

    Ja ja ja ja! Söhne sind wunderbar:-).

  2. Kathi Says:

    Hach – schmacht!


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