Zwanzig von Tausend

Juni 1, 2010


by aussiegall

Momente, in denen ich den Sohn so sehr liebe, dass ich zu platzen drohe:

Wenn er morgens aufwacht und erst einmal zehn Minuten lang geistesabwesend-liebevoll meinen Arm streichelt.

Wenn er seinen ersten Guten-Morgen-Juchzer ausstößt, sobald ich die Augen aufschlage.

Wenn er hochkonzentriert seine große Schwester bei was auch immer beobachtet und man förmlich hören kann, wie sich in seinem Hirn neue Synapsen bilden.

Wenn er tanzt. Hierzu zum Beispiel:

Wenn er mit selbstversunkenem Gesicht einen kleine Staubmaus zerpflückt und dabei „Uh“ und „Diess“ und „Eddelepp“ sagt.

Wenn er so schnell krabbelt, dass es aussieht, als habe jemand den „Baby-in-Zeitraffer“-Modus eingeschaltet.

Wenn er sich mit Hingabe durch seine Spielkiste wühlt und dabei ununterbrochen kleine Freu-Geräusche macht.

Wenn er einen Blick in die Küche wirft und laut lachend vor Glück die Herdknöpfe ansteuert, die ich vergessen habe nach dem Kochen wieder abzudrehen.

Wenn er sich ertappt fühlt. (Auf den Boden gucken, an die Decke gucken, auf den Boden gucken, irgendetwas aufklauben und wieder fallen lassen. „Diess“ sagen.)

Wenn er sagt „Mmmmammma!“ (Auch, wenn er dabei sein Bobby Car anschaut.)

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Eine Antwort to “Zwanzig von Tausend”

  1. Sheherazade Says:

    Man muss die Kleinen einfach lieben…


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