Rechenaufgabe

Februar 8, 2011


by chego101

Am 1. Februar hatte die Lieblingstochter Kontakt mit einem Betreuer in der Schule, bei dem am 6. Februar das Masern Exanthem ausbrach.
Am 7. Februar wurden die Eltern informiert.
Am 6. Februar jedoch verabschiedete sich Nathalie sehr herzlich von ihrem liebsten Schulfreund, um dann sofort den liebsten Bruder zu umarmen.
Der liebste Schulfreund ist nicht gegen Masern geimpft und hatte leider ebenfalls am 1. Februar Kontakt zu besagtem Betreuer.

Frage:
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der noch Masern-ungeimpfte, 10-Kilo-Mini-Bruder sich nun mit Masern infiziert hat, wenn das Virus bis zu zwei Stunden an der Luft überleben kann und die Wahrscheinlichkeit, dass eine nicht durch eine Impfung geschützte Person sich bei einer Masern-infizierten Person bei Kontakt ansteckt laut Information des Gesundheitsamtes, das derzeit über unsere Schule wacht, bei „nahezu 100%“ liegt?

*geht sich ablenken*

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13 Antworten to “Rechenaufgabe”

  1. Namo-bläker Says:

    Nur weil jemand nicht geimpft ist heißt das nicht, dass er sich automatisch angesteckt hat. Selbst auf sogenannten Masernpartys erkranken nicht alle Kinder.
    Halt abhängig davon wie stark das Immunsystem ist.

    lg und ggf. Gute Besserung
    namo

  2. Doktor Vogl Says:

    gratuliere, ist eine echte Diplomatenkrankheit: alle springen, wenn man schreit, und hinterher geniesst man lebenslange Immunität. Ein Vorteil, für den Mubarak sicher die Hälfte seines Vermögens opfern würde. Evtl. holt ihn aber doch die Strafverfolgung ein: http://www.heise.de/tp/blogs/8/149224
    Oh. Mist, Masern? Der süsse Kleine? Ich bin ja wieder sowas von off topic. Tschuldigung und gute Besserung! *schleicht ganz leise raus*

  3. Doktor Vogl Says:

    btw: warum ist da so ein Drache links? Was hält der denn in der Klaue? An das mikrokleine teeny weeny Grinsegesichtchen ganz unten auf der Seite hab ich mich über die Jahre ganz langsam gewöhnt, obwohl es mich immer noch leise peinigt, dass ich nicht den Schatten einer Ahnung in meinem Kopf finde, was das ist, wozu das ist, und wie ich dieses digitale Welträtsel auf meinen Blog portieren könnte, um meinerseits andere Ahnungslose zu quälen. Ich bin neidisch. Echt. Nagut, nagut, ich geh ja schon. Jetzt wieder in Ruhe und Ausführlichkeit Masern. Grüße! Ich drück die Daumen.

  4. goodytales Says:

    Ich wollte ja eigentlich antworten hier, aber ich kann gerade leider nicht, weil ich mich auf meine Atmung konzentrieren muss.

    Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.

    (Doktor Vogl, der Drache ist seit über einem Jahr hier drin! Weil ich ihn schön finde, deshalb!)

    Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.

  5. tyndra Says:

    ja und wenn er masern bekommt? (ich frag mal nur so ^^)

  6. goodytales Says:

    Hör‘ ich vorübergehend mit Atmen aus, schreie ein bisschen, raufe mir die Haare, verdränge anschließend so gut es geht Horrovisionen von potenziellen Komplikationen und versuche alles in meiner Macht stehende zu tun, dass alles gut wird.

    Mal im Ernst:
    Ich bin mit meinen Kindern (mittlerweile) bei einer wirklich sehr guten Kinderärztin, einer sehr reflektierten, unaufgeregten und kompetenten Frau, die mich schon mehr als einmal in meinem Krankheitswahn auf den Boden zurückgeholt hat.
    Wenn diese Frau einen Immunologen anruft, weil sie EIGENTLICH ob der gegebenen Situation den Mini gern gegen Masern geimpft sehen würde, er aber derzeit einen heftigen Infekt mit sich herumträgt (auf den man ja nun lieber nicht draufimpft), dann fühle ich mich schon ein bisschen hysterisch.
    Edit: Also, mehr als sonst.

  7. Ute Says:

    Wenn Ihr Euch beeilt, könnt Ihr die Impfung evtl. noch nachholen. http://www.kiga-deutschland.de/kiga_deutschland/eltern/gesundheit/krankheiten/masern.htm Je nachdem, ob der Bruder alt genug dafür ist. Das weiß natürlich nur der Arzt.

  8. Ute Says:

    Übrigens: Als meine Spielkameraden 1974 alle mit Masern flachlagen, dauerte es ein wenig länger, bis ich sie auch bekam. Bis 1976, um genau zu sein. ^^

  9. goodytales Says:

    Wir waren am Dienstag bei der Kinderärztin, um uns wegen einer solchen Impfung zu informieren. Das Problem ist allerdings, dass Liam derzeit heftigst erkältet ist (bereits seit über einer Woche, es hat also (bisher) nix mit irgendwelchen Masern-Symptomen zu tun), und man auf diese Erkältung eigentlich lieber nicht draufimpfen würde.
    Sein Impftermin diesbezüglich war irgendwann im Sommer angedacht, wenn er endlich mal wieder infektfrei sein würde (was ja zu hoffen wäre) und er außerdem die 10-Kilo-Marke passiert hat.
    Dass uns die Masern jetzt auf den letzten Metern einholen ist ein echt mieses Timing. Ich selbst hatte vor etwa 35 Jahren zum letzten Mal mit Masern zu tun, da hatte ich sie nämlich selbst. Seitdem nie wieder. Also, Kontakt gehabt. Und ich habe viele Jahre lang in diversen Einrichtungen mit Kindern aller Altersklassen gearbeitet.
    Blödes, blödes Timing.
    Aber das sagte ich ja schon…

  10. Ute Says:

    Hat er denn echtes Fieber? Eine reine Erkältung, auch mit leicht erhöhter Temperatur (bis ca. 37,5) hat noch keinen der Ärzte in unserer Gemeinschaftspraxis von einer Impfung abgehalten. Das höre ich zum ersten Mal; dann wäre eine Impfung ja nur alle Jubeljahre möglich, so oft wie die Kinder was anschleppen…

  11. saskia Says:

    kein tipp, aber :
    TOI TOI TOI!!!

    huiuiui,
    saskia

  12. goodytales Says:

    Ute,
    er hat überhaupt kein Fieber, glücklicherweise.
    Tatsächlich habe ich aber umgekehrt noch keinen Arzt erlebt, der in einen Infekt hineingeimpft hätte. Ich erinnere mich, dass meine Tochter und ich damals mehrere Anläufe nehmen mussten, bis die dritte 5-fach-Impfung durchgezogen werden konnte, weil ihre damalige Kinderärztin sich nicht sicher war, ob die verstopfte Nase auf eine beginnende Erkältung hinweisen könnte.

    Und hätte Liam lediglich eine verstopfte Nase, würde ich mich ja freuen, wohl.
    Ich möchte da ungern ins Detail gehen, aber SEINE Nase mag derzeit niemand so genauer in Augenschein nehmen. Und die durchgehusteten Nächte sind auch nicht ohne.

    Wir haben jetzt ein für mich annehmbares Notfallprogramm ausgearbeitet, sollte es in unserem näheren Umfeld zu Masernausbrüchen kommen. Ich würde gerne schreiben „Damit kann ich gut leben“, aber das wäre übertrieben.
    Schreibe ich also: damit kann ich die Situation einigermaßen aushalten, gelegentliche Panikschübe ausgenommen.


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