So etwas passiert nur morgens, gegen halb acht.

Oktober 11, 2012


by jazzijava

Heute früh ist Liam viel zu spät aus dem Bett gekommen. Und während er nun mit verstrubbeltem Haar und im Schlafanzug sein Erdnussmus-Honig-Brot kaut, hopse ich um ihn herum, packe Frühstücksboxen, kontrolliere Nathalies Zähne, fülle Trinkflaschen und binde Zöpfe. Liam beobachtet all dies in schlaftrunkener Gelassenheit und legt weit den Kopf in den Nacken, um mitzubekommen, welches Obst ich hinter ihm aus der Obstschale hole.

Im Vorübersausen werfe ich einen Blick auf seinen Teller und halte inne.
„Hä?“, denke ich, „der kann doch nicht sein komplettes Brot bereits aufgefuttert haben.“

Und während ich bereits automatisch zum Lappen greife und meinen Sucherblick auf den Boden richte, stelle ich so aus den Augenwinkeln fest, dass die klebrige Schnitte an Liams Hinterkopf klebt.

(Schläfrige Gelassenheit war dann gestern.)

Eine Antwort to “So etwas passiert nur morgens, gegen halb acht.”


  1. Uiiiiiiiiiiiiii, klasse! So etwas moechte man morgens nicht erleben. Ich bin momentan beim Essen auf das flatschige Gerausch eigenstellt, das nicht ganz feste Nahrung auf dem Boden macht (Haferbrei, Pizzastueckchen, Tomate…).
    FLATSCH
    Oh, ich mag es nicht.
    Belustigte Gruesse,
    Kathrin


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