Mr. Self Control

Mai 2, 2014

Heute Abend haben wir mit beiden Kindern erstmalig „Die Eiskönigin“ geschaut.

Vor allem Liam war hin und weg. Er amüsierte sich prächtig über den Schneemann Olaf, das Rentier Sven und über alle Beteiligten, die aus welchem Grunde auch immer auf ihrem Hinterteil landeten.

Begeistert kommentierte er jede zweite Szene, und nur, als die Wölfe wirklich verflixt nah an den Schlitten herankommen, und später, als das Schneeungeheuer die Bühne betritt, verstärkte sich sein Händedruck deutlich.

DANN kam die Szene, in der Anna sich aufopfernd vor ihre Schwester wirft.
Das Schwert prallt klirrend von ihr ab, ein letzter Hauch.
Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie Liams Unterkiefer entsetzt nach unten klappt. Ein kurzer, zarter Druck seiner Finger, dann wirft er sich nach hinten:

„Mir ist langweilig!“, schallt es von rechts an mein Ohr, „Langweilig! Ich hatte noch gar kein Abendessen!“
Ergrimmt sieht mein Sohn mich an.

Erst als ich ihm versichere, dass der Film ganz, ganz sicher gut ausgehen und Anna nicht für immer zu Eis erstarrt bleiben wird, richtet sein Blick sich zaghaft und immer noch skeptisch zurück auf den Bildschirm.

Und während Elsas Tränen die arme Anna erlösen, wird Liams Gesichtsausdruck wieder weicher.

„Du hattest Angst um Anna, nicht?“, frage ich.
„Fast musste ich weinen“, kommt es sachlich zurück.

(Jungs.)

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2 Antworten to “Mr. Self Control”

  1. Susan Says:

    Das IST ja auch ein toller Film!

  2. Nika WillMeer :) Says:

    Oh wie süß der kleine, große Liam 🙂


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