Sweet memories.

Oktober 1, 2015

Auf Facebook geistert gerade die Challenge „5 Fotos, die älter als 15 Jahre alt sind, in 5 Tagen“ herum. Gestern hat es mich erwischt, weshalb ich aktuell in uralten Fotokisten herumkrame und hin und wieder kleinere Schreianfälle kriege. Manchmal lache ich auch ein bisschen verkrampft.

Neben vielen, vielen Bildern in erstaunlichen Klamotten und mit mittlerweile überdenkenswerten Frisuren findet sich in der Kiste allerdings auch so etwas:
IMG_2300

Was ist das?
Das Meer, klar.
War ich zum ersten Mal und konnte es nicht abwarten, ein Bild zu machen.
Später bin ich dann auch näher rangegangen, und dabei kam immerhin das hier raus:
IMG_2298

Seht ihr diese kleinen, weißen Flecken?
Das sind Möwen, und hab‘ ich die nicht perfekt erstaunlich gut schon recht ordentlich auf irgendeine Art und Weise getroffen?

In diesem Blogeintrag hier hab‘ ich mal ein bisschen darüber sinniert, warum es von meinen Kindern nur Model-Bilder gibt. Ergebnis, kurzgefasst: Bei 678 Versuchen kann man es sich eben leisten, nur die vier herausragendsten Momente des letzten Sommerfests ins Album zu kleben.

DAMALS nahm man, was der Fotohändler des Vertrauens so in die weißen Umschläge packte.
So etwas hier zum Beispiel:
IMG_2289

Mein erstes Meerschwein. Keine Ahnung, warum es für den Kopf nicht mehr gereicht zu haben schien, hinten ist ja noch viel Platz.
Hm. Aber egal – das Bild kam in die Fotokiste und fertig.

Sehr nett dann aber wiederum, dass auch so etwas dort drinnen noch zu finden ist:
IMG_2299

Das erste Weihnachtsfest in der ersten eigenen Wohnung.
Kein Bett (rechts), kein Kleiderschrank (links) ABER ein hässlicher mickriger süßer kleiner Tannenbaum mit VIELEN Kerzen.
Ich bin nicht sicher, ob so ein Bild bei mir nicht inzwischen schnurstracks ins Nirvana wandern würde, gerade eben jedenfalls fand ich es aber doch sehr herzergreifend, daran erinnert zu werden.

Beinahe so herzergreifend wie das hier:
IMG_2294

Was ist also das?
Der Sänger von Manowar. Mit einem MIKRO in der Hand.
Ich stand im Fotograben und war dann das restliche Konzert über damit beschäftigt, die doofen Grinsegesichter der anderen Fotografen auszublenden.
(Keine Ahnung, was er damit ausdrücken wollte.)
(Aber auf jeden Fall weiß ich jetzt wieder, warum ich diese Episode in meinem Leben ganz konsequent vergessen habe.)

2 Antworten to “Sweet memories.”

  1. Heike Says:

    Einfach nur Klasse Kira🙂 und das Meer ist doch supi drauf, mit tollen Farben ! Bei dem Schwein erkennt man leider nicht so ganz, dass es eine Meersau sein soll, aber ich habe in der heutigen digitalen Fotowelt Freunde, die es immer noch schaffen, mir Kopf oder Beine abzuschneiden muhahaha, also Daumen hoch, solche Fotos haben wir alle in unseren Kramkisten versteckt… aber wehe du nominierst mich :-O

    Heike


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