Was man morgens zwischen halb drei und Viertel nach fünf so alles tun kann.

November 29, 2016

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by Caerwynt Loops

Dem Hund dabei zuhören, der sich von seiner Matte in den Flur und wieder zurück bewegt.

Lichtbahnen an der Zimmerdecke beobachten, die sich einmal quer vom Fenster bis zur Wand bewegen, weil ein Auto in die Tiefgarage fährt.

Sich darüber grämen, dass man den ganzen nächsten Tag über müde sein wird.

Die Position siebenundfünfzigmal wechseln, in der Hoffnung, dass der Schlaf einen doch noch findet.

Eine Weile versuchen, ein Buch zu lesen, dies aber aufgeben, nachdem man feststellen muss, dass der Inhalt nicht so recht durchzudringen vermag.

Sich ganz eng in die die Laken wickeln, schwitzen, sich wieder auswickeln.

Den Rechner zu sich ziehen und gefühlt völlig allein in den Weiten des virtuellen Netzes herumwandern.

Ein paar Mails schreiben.

Bilder zu „Night“ und „lonely“ suchen und sich anschließend gruseln.

„Na toll, in einer Dreiviertelstunde klingelt der Wecker“, denken.

Gottverflucht nervös sein.

5 Antworten to “Was man morgens zwischen halb drei und Viertel nach fünf so alles tun kann.”

  1. sirovio Says:

    Gleichzeitig beten und fürchten, dass der Wecker klingelt…schon mal überlegen, wie man schlagfertig auf die Feststellung/Frage reagiert: „Du siehst müde aus. Hast du schlecht geschlafen?“…sich schwören, heute mal beizeiten ins Bett zu gehen und es dann doch nicht tun…sich eine Strategie überlegen, für den Fall, dass die anstehende Untersuchung das Wort „karzinogen“ in der Diagnose hat…sich selbst beruhigen, dass das sicher nicht der Fall ist…den Wecker hören, aufstehen und den Tag offiziell beginnen und die Gedanken der Nacht beiseite schieben…

    • Kira Says:

      Liebe sirovio,
      nur für den Fall, dass du dir da nicht nur eine ganz besonders perfide und hinterhältige und extrem durchschlagende Art überlegt hast, wie man sich um den Schlaf bringen KÖNNTE, sondern derzeit (oder vor Kurzem) solche Gedanken mitternächtens tatsächlich wälzen musstest:
      Es wird nicht auftauchen, dieses Wort!
      Wir verbieten es ihm einfach.
      Fühl dich gedrückt,
      Kira

  2. Eve Says:

    ging mir heute Nacht auch so. Habe Mails geschrieben. Stehe nach 15min auch immer aus dem Bett auf so ich nachts erwache, dann schlafe ich nicht mehr ein und mag das herumgrübeln im Bett so gar nicht. Wenn ich nach 3 aufwache bleibe ich meist gleich wach bis 6 Uhr. Wenn ich früher aufwache schlafe ich meist nochmal gegen 3-4 Uhr – aber das Aufwachen dann ist schwerer, als das durchwachen. Grüße, Evi

    • Kira Says:

      Dir auch?
      Ich kenne das an sich gar nicht und bin normalerweise mehr so der beneidenswerte „Waagrecht = Tiefschlaf“-Mensch.

      Ich fürchte aber, in den nächsten Nächten wird der Schlaf noch ein wenig auf sich warten lassen. (Dabei sehe ich jetzt schon aus wie ein Albinohäschen.)

      • Eve Says:

        Also bei mir passiert es ca. 2-3 mal im Monat. Es liegt daran, dass ich meistens mit Kind zusammen einschlafe aber gegen 5/6 aufstehe. Dass sind in der Summe 1-2 Stunden mehr Schlaf als ich brauche und der Körper feiert diesen Überschuß dann ebend ab. Ansonsten auch Waagerecht= Tiefschlaf und bin froh drüber. Albinohäschen hat Vorteile: frau leuchtet nachts.😉


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