Über mich

goodytales@gmx.de
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Seit Anfang 2007 lebe ich mit meiner Familie in New York, und noch immer passiert es mir, dass ich beim Schlendern innehalte und mir vergegenwärtige: „New Yorker Straße! Du stehst mitten in New York. Dies hier ist ein New Yorker Haus und dort steht ein New Yorker Baum – du bist in New York!“
Dann schlendere ich weiter.

New York will man besitzen. Man will es umfassen, erkunden, darin aufgehen. Also, ich will das zumindest. Und nach meinen bisherigen Beobachtungen wage ich mal zu behaupten, dass es den meisten, die hier leben, ganz ähnlich geht. Der echte New Yorker liebt seine Stadt und läßt kaum etwas auf sie kommen. Und auch auf die Zugezogenen fällt mitunter ein schwacher New Yorker Glanz, dann nämlich, wenn man auf einmal den Stadtplan nicht mehr benötigt, wenn man weiß, wo die Milch am günstigsten – und sogar ohne den leidigen Vitamin D-Zusatz – zu haben ist, wenn man in der Subway zügigen Schrittes voranmarschiert, und wenn man auf der Straße Bekannte trifft – how are you? Great, thank you, how are YOU?

Seit meiner Ankunft habe ich mentale Bände über das Leben in New York gefüllt, und einen Teil davon lasse ich in diesem Blog heraus. Und zusätzlich den ein oder anderen Gedanken, der mich neben New York auch noch beschäftigt.

Ich lebe hier zwischen Central Park und Riverside Park mit Mann und Mini-Mädchen, Ende August soll’s nach München zurückgehen.
Man wird sehen.

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Es ist mittlerweile Anfang September 2007 und wir haben folgendes gesehen:

Der Vertrag des Gatten wurde für ein Jahr verlängert. 

Ein Kindergartenplatz für das Töchterlein, der unseren Ansprüchen hätte standhalten können, war in der Kürze der Zeit, die uns zum Suchen zur Verfügung stand, jedoch bestenfalls für den Nachmittag zu haben. In den wenigen Einrichtungen, die Nathalie morgens aufgenommen hätten, wurde stolz auf die Mathematik-Ecke verwiesen und irritiert bei der Frage nach freiem Spiel abgewunken, oder es tanzten wilde, rotgefärbte Sechzigjährige Pogo mit unwilligen Kleinkindern und kreischten dabei völlig unbeherrscht: „Yeah! Isn’t that fun? Let’s dance! Let’s sing! Come on – dance with me!“ (beim Versuch, mein zartbesaitetes Minimädchen zum Tanzen zu animieren, brach besagte Dame sich fast den Hals und Nathalie in Tränen aus).

In München dagegen wartete eine handverlesene Elterninitiative auf uns, so dass wir vor der Frage standen: ein weiteres Jahr New York zusammen und ohne Kindergarten, oder ein Pendeljahr München – New York nicht zusammen und mit Kindergarten.

Wir haben uns für das Pendeljahr entschieden.
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In den letzten Wochen haben grob überschlagen etwa 300 Menschen „Über mich“ angeklickt.
Na ja, vielleicht auch weniger – vielleicht wollte die ein oder andere ja doppelt lesen, dass ich meine Profilseite seit 2007 nicht einmal mehr schräg von hinten angeguckt habe.

All denen, die jetzt einen neuen Blick hineinwagen, tue ich nun kund:
Wir sind wieder in München und zwar seit März 2009 komplett.

Mehr gibt’s dann auch schon gar nicht zu sagen.
Der Rest findet sich im Blog oder bleibt eben süßes Privatlebengeheimnis.

Sodala.
*geht einen fetten Haken auf ihrer „Erledigt“-Liste machen*

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