Archive for the 'Bücher' Category

Weil deshalb:

Januar 22, 2017

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by kira

Mich hat neulich eine Freundin gefragt, warum ich im Blog derzeit so viel über den Hund schreibe und so wenig über das Buch.
Gute Frage.
Ich musste so lange darüber nachdenken, dass ich zwischenzeitlich noch zwei weitere Beiträge über den Hund verfasst habe.

Ich glaube, es liegt daran, dass ich tief in meinem Herzen ein „Ach, Frau Goodytales, sie sind ja AUCH da“-Typ bin.
Und mein derzeitiger Canossa-Gang, auch Marketing genannt, führt dazu, dass ich beispielsweise tatsächlich minutenlang auf den Senden-Button starre, bevor ich es endlich hinbekomme, einem Buchblog, der sich nach eigenen Angaben für Jugendbücher, Musik, Badboys UND Liebesstorys interessiert, ganz dezent auf „Keep on Dreaming“ hinzuweisen.
Danach halte ich mich weitere Minuten davon ab, noch irgendetwas in Richtung „Entschuldigen Sie die Störung“ hinterherzuschicken.

Auf Facebook trenne ich auch weitestgehend hübsch säuberlich zwischen Blogger-Ich und Autoren-Ich, und so ganz insgesamt kommt es mir auf eine für mich selbst nicht nachvollziehbare Art unangemessen vor, auf MEINEM Blog Eigenwerbung für MICH selbst zu machen.

Versteht das jemand?

Okay, ich versteh’s auch nicht so recht, aber isso.

Aber wo ich jetzt schon mal dabei bin:
„Keep on Dreaming“ verkauft sich wunderbar, das direkte Feedback ist sehr, sehr schön, nur die Zahl der Rezensionen ist in Anbetracht der Verkäufe etwas schwächelnd.

Entschuldigen Sie die Störung.
*hüstel*

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Atmen.

Dezember 1, 2016

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by Karl Jacobsen

Die Spedition.
Rückt.
Die Bücher nicht raus!

(Habe gerade kleine Voodoopuppenspeditionswagen gebastelt. Der Hund guckt schon interessiert.)

Was man morgens zwischen halb drei und Viertel nach fünf so alles tun kann.

November 29, 2016

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by Caerwynt Loops

Dem Hund dabei zuhören, der sich von seiner Matte in den Flur und wieder zurück bewegt.

Lichtbahnen an der Zimmerdecke beobachten, die sich einmal quer vom Fenster bis zur Wand bewegen, weil ein Auto in die Tiefgarage fährt.

Sich darüber grämen, dass man den ganzen nächsten Tag über müde sein wird.

Die Position siebenundfünfzigmal wechseln, in der Hoffnung, dass der Schlaf einen doch noch findet.

Eine Weile versuchen, ein Buch zu lesen, dies aber aufgeben, nachdem man feststellen muss, dass der Inhalt nicht so recht durchzudringen vermag.

Sich ganz eng in die die Laken wickeln, schwitzen, sich wieder auswickeln.

Den Rechner zu sich ziehen und gefühlt völlig allein in den Weiten des virtuellen Netzes herumwandern.

Ein paar Mails schreiben.

Bilder zu „Night“ und „lonely“ suchen und sich anschließend gruseln.

„Na toll, in einer Dreiviertelstunde klingelt der Wecker“, denken.

Gottverflucht nervös sein.

Taadaaa!

November 19, 2016

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Nach unzähligen Büchern, die ich für meine Kinder vorgelesen habe, angefangen von Bobo Siebenschläfer und der kleinen Raupe Nimmersatt, über Pettersson und Findus, dem Drachen Kokosnuss und die Kinder aus Bullerbü, bis hin zu Harry Potter, Laura Ingalls Wilder und dem Herrn der Ringe – lese ich jetzt mal so angelegentlich aus meinem eigenen Buch.
Für die Ink Rebels Homepage.

Und zwar hier.

Und wenn ich jetzt noch dazusage, dass ich dies mehr oder minder alleine in meinem Kleiderschrank tat (damit es nicht so hallt), aber trotzdem aufgeregt war wie die Hölle – dann könnt ihr euch vielleicht ansatzweise vorstellen, was abgehen wird, sollte ich jemals vor einem Publikum lesen, das aus mehr als zwei Personen besteht.
Welche Nathalie und Liam heißen.

Dürfte ich höflicherweise um Aufmerksamkeit bitten?

Oktober 25, 2016

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Nachdem ich an anderer Stelle diesbezüglich bereits ein wenig über die Stränge geschlagen bin, weise ich hier nun lediglich sachlich und nüchtern darauf hin, dass ‚Keep on Dreaming‘ seit einigen Stunden vorbestellbar ist.

Das ist mein Buch, erwähnte ich das?
‚Keep on Dreaming‘, meine ich.
Mein Buch.
Vorbestellbar.
Bei amazon.
Jawohl.

Ach, könntet ihr mich doch jetzt sehen, in all meiner souveränen Gelassenheit, wie ich jetzt aufstehe, den hier anwesenden Blogbesuchern noch einmal freundlich zunicke, und den Raum dann verlasse, um in eine Tüte zu atmen.

Buchempfehlung, die Erste.

Oktober 22, 2016

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Es gibt eine Frau, eine Autorin, die quasi mit jedem ihrer Bücher genau das in Worte fasst, von dem ich mir wünsche, jemand möge es in Worte fassen.

Jeder, der sich mal vorsichtig in die pseudopädagogische Tyrannen-/Schlafzwang-/Früher war alles besser-Literatur hineingelesen und bereits nach den ersten Seiten ordentlich an seinen Kindern, sich selbst und der Welt im Allgemeinen gezweifelt hat, dürfte anschließend irgendwo in sich das Bedürfnis nach einer Alternative verspürt haben.
Man blickt also von den miesepetrigen Zeilen auf, in denen nach mehr Strenge geschrien wird, mehr Härte, mehr Konsequenz, mehr Unnachgiebigkeit, am besten versteckt hinter einem herzlichen Lächeln; auf der Suche nach einer Sicht auf die Welt und ihrer Kinder, bei der man sich nicht defizitär, weichherzig und irgendwie sowieso von Grund auf idiotisch fühlt. Wenn man dann nicht das Glück hat, zufällig auf ‚Slow Family‘ zu gucken, liest man vielleicht stattdessen gerade diesen Blogeintrag.
Wäre auch in Ordnung.

‚Slow Family‘ sei denen ans Herz gelegt, die inmitten einer von Druck und Leistungsorientierung geprägten Gesellschaft, in der alles immer nur funktionieren, funktionieren funktionieren muss, sich selbst und ihren Kindern zuliebe mal einen Gang herunterschalten möchten. Um aufzutanken, aufzunehmen, sich einzulassen auf das, was unsere Welt lebenswert und besonders macht.
Diese Dinge gibt es nämlich, man sieht nur nicht mehr viel davon, wenn man den ganzen Tag damit beschäftigt ist, seine Kinder zu optimieren und sich selbst dabei zu verbiegen.

Ich persönlich sehe meine Kinder lieber in sich ruhend und auf ihre Stärken vertrauend, statt unterfüttert mit Leistungsnachweisen von außen, selbst wenn die ihnen vielleicht sogar bescheinigen, dass sie perfekt sind.
Daher zum Abschluss dieses Eintrags ein Zitat. Aus DEM Buch. Klar.

„Es ist höchste Zeit, langsamer zu werden. Allerhöchste Zeit. Sonst verpassen wir die besten Jahre mit unseren Kindern. Zeit, die wir nie wieder zurückholen können. Und gleichzeitig darf das „Nimm dir Zeit“ nicht zum nächsten Punkt auf der Du-bist-nicht-gut-genug-Liste werden, die uns unter Druck setzt.
Deshalb ist dieses Buch eine Anstiftung, das zu tun, was in der Familie wichtig ist. Konsequent. Erhobenen Hauptes. Und hüpfenden Schrittes.“

Jetzt bitte …

Oktober 1, 2016

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… ist das schön?

(Falls mich jemand sucht: Ich sitze hier und stupse ab und zu den Rechner an, damit das Bild nicht verschwindet.)

Nur mal so erwähnt. Dezent. Am Rande.

September 27, 2016

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by Kira

Ja, das darf man liken. Gerne sogar.

(Für eine, die im Allgemeinen dazu neigt, darauf zu warten, dass jemand versehentlich über sie drüberfällt, ist das ein großer Schritt. Aber wie hat eine Freundin auf FB neulich so richtig zitiert:
„Aus taktischen Gründen leise zu treten, hat sich noch immer als Fehler erwiesen.“)

On your marks.

September 21, 2016

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by Kira

Ziemlich genau vor zwei Jahren schrieb ich den ersten Satz eines Buchs.
Drei Monate später, nach dem letzten Satz, bewarb ich mich damit hoffnungsfroh bei einer Agentur, bekam einen Vertrag, sah meinem Manuskript hinterher, das zur Kinder- und Jugendbuchmesse nach Bologna fuhr (ohne mich, leider), vernahm mit Freuden, dass mehrere Verlage Interesse angemeldet hätten, und dann passierte – nichts.

Ich schrieb einen Nachfolger.

Mit diesem machte sich meine Agentur ein Jahr später ein weiteres Mal auf zur Kinder- und Jugendbuchmesse nach Bologna, ich winkte heftig, noch mehr Verlage hatte Interesse und es passierte – genauso wenig.

Derzeit kaufen Verlage gerade im Jugendbuchsektor echt zurückhaltend ein, hieß es.
Immerhin hast du eine Agentur, hieß es.
Du bist zu ungeduldig, hieß es.
Was erwartest du, zwischen meinem ersten Satz und meiner ersten Veröffentlichung lagen vier Jahre! Sieben! Elf! Einundzwanzig!

Und während ich ein bisschen griesgrämig solchen Sätzen lauschte, schrieb ich noch ein Buch. Und noch eins. Und noch eins. Fing ein weiteres an.
Und wartete. Wartete. Wartete.
Irgendwann dachte ich: Jetzt.
Jetzt.
JETZT soll etwas passieren.

Ausnahmsweise einmal passgenau dachten vier Kolleginnen zu diesem Zeitpunkt sehr ähnlich. Und mit diesen vier Kolleginnen schloss ich mich in den letzten Wochen unter einem Label zusammen.
Vereint in einer Mischung aus Schreibwahn, Fabulierlust und Tatendrang bringen wir das Ding demnächst an den Start, und jetzt frag mich mal eben jemand, ob ich aufgeregt bin.

Fifty Shades of Grey, Band I – Die Kurzfassung

Mai 25, 2016

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by andeecollard

Ich weiß, ich bin spät dran, aber ich muss das jetzt tun:

Er stand vor ihr, mit seinem wölfischen Grinsen und dem kupferroten Haar.
Oh“, sagte Ana.
„Ich werde dich jetzt nehmen. Hart“, sagte Christian.
Oh“, sagte Ana.
Er war so schön. So unbeschreiblich schön.
„Dreh dich um“, sagte Christian.
Oh“, sagte Ana und drehte sich um. Wie machte er das nur?
Oh mein Gott. Oh mein Gott. Oh mein Gott … er füllte sie ganz aus. Oh mein Gott.
„Ana!“
„Christian!“
Er war so schön. So unglaublich schön. Wie konnte ein Mensch nur so schön sein?
„Ana, unterschreibe diesen Vertrag, halte dich an jede Regel und wir werden glücklich sein bis ans Lebensende.“
Oh“, sagte Ana. „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“
„Bitte, Ana.“
„Ich weiß nicht.“
„Dreh dich um.“
Oh.“
Mein Gott war er schön, blabla, füllte sie ganz aus, blabla, wie machte er das nur, blabla.
„Ich will mehr“, sagte Ana.
„Ich kann nicht“, sagte Christian. „Aber ich werde dich jetzt nehmen.“
Oh.“ So schön, wölfisches Grinsen, kupferrotes Haar, oh mein Gott, wie machte er das nur?
„Ich will mehr“, sagte Ana.
„Ich kann nicht“, sagte Christian.
„Dann muss ich gehen.“
„Okay.“
„Nein!“
„Oder doch!“
„Oder nein!“
Oh.“

Türenklappen. Ende.

That’s it. Der Weltbestseller, über den jeder gesprochen hat, in nur zwei Minuten.
(Kein Grund zur Dankbarkeit, eine Nacht opfere ich gerne für euch.)